Nationalspieler würde in Nagelsmanns Anforderungsprofil passen

Für 25 Millionen Euro: Schnappt sich Leipzig Henrichs?

Benjamin Henrichs

Vor dem Sprung in die Bundesliga? Auch RB Leipzig hat Benjamin Henrichs auf dem Zettel - und müsste wohl 25 Millionen aufrufen. imago images

RB Leipzig hat in der jüngeren Vergangenheit ein Faible für Spieler aus der französischen Eliteklasse bewiesen. Aktuell stehen mit Ibrahima Konaté (20), Dayot Upamecano (20), Nordi Mukiele (21), Jean-Kevin Augustin (22) und seit Donnerstag Christopher Nkunku (21) schon fünf Akteure aus dem Land des amtierenden Weltmeisters im Kader des letztjährigen Bundesliga-Dritten. Nun hat RB erneut die Ligue 1 im Visier - und ein Auge auf Benjamin Henrichs geworfen.

Der 22-jährige Ex-Leverkusener (2004-2018), der seit einem Jahr bei der AS Monaco spielt und dort noch einen Vertrag bis 2023 besitzt, ist in der Defensive vielseitig einsetzbar und erfüllt damit eine Grundvoraussetzung von Trainer Julian Nagelsmann. Am Freitag hatte Geschäftsführer Oliver Mintzlaff im Trainigslager in Seefeld erklärt, er habe zuvor zwölfmal mit Red Bulls "Global Sports Director" Gerard Houllier telefoniert, "weil wir ihn gebraucht haben bei einem Transfer und weil er dort zu dem Verein gute Beziehungen und ein gutes Netzwerk hat".

Leipzigs Vorteil: Während für die ebenfalls interessierten Schalker und Bremer lediglich ein Leihgeschäft infrage käme, will Monaco Henrichs, der jüngst bei der U-21-EM in Italien und San Marino mit guten Leistungen auf sich aufmerksam gemacht hat, lieber verkaufen. Im Raum steht eine Ablöse von 25 Millionen Euro. Henrichs, der auch mit dem FC Bayern bereits in Verbindung gebracht wurde, wäre neben dem bevorstehenden Transfer des Chelsea-Talents und Defensivallrounders Ethan Ampadu (18) die nächste Verstärkung für die Abwehr der Sachsen.

Oliver Hartmann, Karlheinz Wild, psz

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