Adi Hütter und Christian Peintinger verbindet nicht nur der Fußball

Frankfurts etwas anderes Trainergespann

Das etwas andere Trainergespann: Christian Peintinger und Adi Hütter (r.).

Das etwas andere Trainergespann: Christian Peintinger und Adi Hütter (r.). kicker

Beide wohnen nur ein Stockwerk getrennt und unternehmen auch privat viel miteinander. Nur zum gemeinsamen Kochen kam es - anders als in Bern ("Da gab es am Stadion ein Kaufhaus, da geht man dann eher mal einkaufen.") - aber bisher nicht. Die Rollenverteilung wäre jedenfalls auch bei diesem Thema klar: Hütter wäre auch in der Küche der Chef - denn Peintinger koche immer nur ein Gericht ("Lachsrückenfilet. Mit Rosmarin im Stanniolpapier.").

Kennengelernt haben sich beide 2000 durch den früheren österreichischen Nationalspieler Martin Amerhauser, damals beim Grazer AK unter Vertrag. "Wir haben uns extrem schnell verstanden", sagt Hütter - obwohl Peintinger damals bei Sturm Graz unter Vertrag stand. Hütter: "Die Vereine sind wie Hund und Katz." "Unter den Spielern ist es etwas anderes als unter den Fans", ergänzt Hütter, fügt aber lachend hinzu, dass Sturm ja der erfolgreichere Verein sei - auch wenn Hütter das "halt nicht wahrhaben wolle".

Da sich auch die Familien gut verstehen, ist sogar hin und wieder ("wenn es passt, dann passt es") ein gemeinsamer Urlaub drin - so etwa letztes Jahr zum gemeinsamen Segeltörn in Griechenland. Und auch wenn beide getrennt zur Arbeit fahren und daher unterschiedliche Playlisten im Auto haben - eine gewisse Gemeinsamkeit beim Musikgeschmack scheint es auch zu geben: "Es gibt kein Lied, das ihm gefällt und das mir dann gar nicht gefällt."

Weitere Themen in dem ausführlichen Interview: Warum Peintinger seinen Job in der Wirtschaftskammer zugunsten eines Trainerjobs aufgegeben hatte, die Aufgabenverteilung unter den Frankfurter Assistenztrainern und die sehr kurze Vorbereitungszeit auf die neue Saison. Vollständig lesen Sie das Gespräch im neuen kicker.

Benni Hofmann/sam