Zu viele Fehler vermiesen Krämer den Einstand

Krämer: "Zwei Tore hergeschenkt"

Stefan Krämer an der Außenlinie

Immer in Bewegung: Magdeburgs Trainer Stefan Krämer gab gegen Braunschweig immer wieder Anweisungen an seine Mannschaft. imago images

Allein gegen Braunschweig standen mit Jürgen Gjasula (Energie Cottbus), Mario Kvesic (Erzgebirge Aue) und Sören Bertram (Darmstadt 98) drei Neuzugänge in der Startelf. Und so fielen drei der vier Gegentreffer nach individuellen Fehlern oder nach Abstimmungsproblemen.

Individuelle Fehler und mangelnde Abstimmung

Ob nun Tobias Müller, der vor dem 0:1 den Ball leichtfertig verlor, die Zuordnung beim zweiten Gegentreffer, als nicht nur Marcel Bär ungestört flanken, sondern auch Martin Kobylanski freistehend einköpfen konnte, oder die Kommunikation zwischen Björn Rother, Tarek Chahed und Alexander Brunst beim 1:3 - im Zusammenspiel ist bei den Magdeburgern noch Luft nach oben. Hinzu kommt der Platzverweis gegen Rother, der damit in der kommenden Woche gegen Zwickau fehlen wird.

"Wir haben uns extra vorgenommen, über die Außen zu spielen..."

Christian Beck

"Wir haben das Spiel in der ersten Halbzeit verloren und zwei Tore hergeschenkt", ärgerte sich Krämer nach Abpfiff und war mit seinem Kapitän Christian Beck einer Meinung, dass "zu viele Fehler" Schuld an der Niederlage waren. "Wir haben uns extra vorgenommen, über die Außen zu spielen und sind dann viel durch die Mitte gekommen", ärgerte sich Beck darüber, dass es dem FCM nicht gelang, den eigentlichen Matchplan umzusetzen. "Braunschweig hat es clever gemacht. Die standen sehr tief und haben dann die Konter ausgenutzt. Wir sind da brutal reingelaufen", so Magdeburgs Kapitän weiter.

Gegen Zwickau an Kampfgeist anknüpfen

Dabei sah Krämer über die gesamte Spieldauer allerdings nicht nur Schlechtes: "Mit dem Aufwand und Wille in Halbzeit zwei war ich zufrieden", fasste Krämer zusammen. "Ich kann meiner Mannschaft nicht vorwerfen, dass sie es nicht probiert haben, auszugleichen", so der Trainer weiter. "Viel Arbeit" liege allerdings vor ihm und seinem Team. Dabei kann Krämer auf den Kampfgeist setzen, den seine Truppe auch in der Partie gegen Braunschweig zeigte: "Das war das erste Spiel, jetzt heißt es Mund abputzen. Es geht nach Zwickau, das wird genauso schwer und trotzdem wollen wir dort gewinnen", so der Plan von Beck.

aja

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