Stuttgart: Kaminski-Verkauf an Düsseldorf nicht mehr aktuell

Was wird aus Donis und Baumgartl?

Hat noch Rückstand, reichlich sogar: Stuttgarts Timo Baumgartl. picture alliance

Der Innenverteidiger wie auch der Angreifer haben ihre Wechselabsichten hinterlegt, allerdings noch keine konkreten Angebote interessierter Abnehmer beibringen können. Entsprechend stecken die beiden zwischen Baum und Borke. Im Team nur dabei statt mittendrin, wofür zum Beispiel auch die fehlende Nummernbeflockung auf ihren Trainingsklamotten sprechen dürfte. Während Donis die Reise nach Österreich mitmachen und dort gegen die Mannschaft aus dem Breisgau wohl eingesetzt werden dürfte, soll Baumgartl, der erst gestern ins Mannschaftstraining eingestiegen ist, daheim bleiben.

Der U-21-Nationalspieler, der nach seinen EM-Einsätzen in Italien noch Urlaub genießen durfte, hat Rückstand. Reichlich sogar, wenn man den Saisonstart in acht Tagen bedenkt. Vielleicht aber auch gar nicht so viel, wenn sich sein Wechselwunsch zu einem Erstligisten erfüllt. Die jüngsten Gerüchte, wonach es ihn zu Borussia Mönchengladbach oder Fortuna Düsseldorf ziehen würde, erwiesen sich als eben solche. Jetzt scheinen unbestätigte Spuren ins Ausland zu führen.

In der Innenverteidigung spricht vieles für Kempf und Kaminski

Sollte Baumgartl am Ende doch beim VfB bleiben, wird er sich allerdings erst einmal hinten anstellen müssen. Tim Walter scheint bei seiner Kandidatenauswahl für die erste Elf schon ein paar Entscheidungen getroffen zu haben. In der Innenverteidigung spricht im Moment sehr viel für das Duo Marc-Oliver Kempf und Marcin Kaminski. Der Pole, der im Vorjahr an Düsseldorf ausgeliehen war, ist zurück und hat den Coach so von sich überzeugt, dass der VfB den Kaufwunsch der Fortunen mithilfe entsprechender Forderungen ablehnt.

George Moissidis

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