Außenverteidiger will sich Stammplatz zurückerkämpfen

Ostrzolek: "Es war für den ganzen Verein ein Scheißjahr"

Matthias Ostrzolek

Will wieder voll angreifen: Matthias Ostrzolek. imago images

2017 wechselte der Linksverteidiger, der sowohl die deutsche, als auch die polnische Staatsbürgerschaft besitzt, vom Hamburger SV zu den 96ern mit der klaren Vorstellung, dort nicht mehr gegen den Abstieg spielen zu müssen. Während seiner ersten Spielzeit sollte sich diese Hoffnung noch erfüllen, im zweiten Jahr sah das dann schon anders aus: Die Hannoveraner stiegen mit mageren 21 Punkten als Tabellenvorletzter ab.

In der Hinrunde der Abstiegssaison pendelte er unter Andre Breitenreiter permanent zwischen Startelf und Tribüne. Mit dessen Ablösung durch Thomas Doll sollte sich das zwar bessern, jedoch kommt Ostrzolek trotz häufigeren Einsätzen am Ende der Saison nur auf einen kicker-Notenschnitt von 4,31. Zudem bremste ihn nach einem Trainingsunfall mit Torhüter Michael Esser noch ein dreifacher Rippenbruch ab Ende Februar für einige Zeit aus.

Duell mit Albornoz

Doch für die neue Spielzeit hat sich der 29-Jährige viel vorgenommen. Sein Ziel sei es, neben dem direkten Wiederaufstieg, "immer zu spielen und der Mannschaft zu helfen", und das, obwohl es für ihn, laut dem Chef der Hannoveraner Martin Kind, wie für einige andere, "keinen Markt" gebe. Ostrzolek untermauert seinen Ehrgeiz durch zahlreiche Sonderschichten. Ob das letztendlich reicht, um sich gegen Konkurrent Miiko Albornoz durchzusetzen, wird sich zeigen müssen.

kon,meg