Funkel und Fink erzählen Fortuna-Anekdote

Lukebakio traf dreimal bei Bayern, weil die Kollegen schwiegen

Dodi Lukebakio

Erst verspätet, dann hellwach: Dodi Lukebakio bei seiner Gala in München. picture alliance

Wie Trainer Friedhelm Funkel und Kapitän Oliver Fink der "Rheinischen Post" erzählten, hätte Lukebakio ohne die Verschwiegenheit seiner Teamkollegen im Bundesliga-Duell beim FC Bayern wohl gar nicht gespielt. Bevor Lukebakio mit seinem Dreierpack gegen den Rekordmeister für Furore sorgte, war er nämlich zu spät zum Abschlusstraining gekommen - wovon Funkel aber zunächst nichts erfuhr.

"Die Mannschaft hat das zurückgehalten und ihn geschützt", sagt der Trainer nun rückblickend. "Ich hätte ihn wahrscheinlich wirklich nicht spielen lassen. Im Nachhinein war alles richtig. Dodi hat drei Tore gemacht, und wir haben 3:3 gespielt. Das spricht total für die Mannschaft. Es ist toll, dass Spieler geschützt und nicht an den Trainer verpfiffen werden."

Fink ergänzt: "Für uns alle war klar: Wenn das zum Trainer durchsickert, wird er aus dem Kader gestrichen. Wir wussten aber auch, dass wir ihn in München brauchen. So haben wir es geheim gehalten."

In der kommenden Saison müssen die Düsseldorfer allerdings regelmäßig ohne Lukebakio auskommen: Der 21-jährige Flügelstürmer (31 Bundesliga-Spiele, zehn Tore, vier Vorlagen) ist nach Ablauf seiner Leihe zu Premier-League-Klub FC Watford zurückgekehrt.

jpe/dpa

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