"Es schließt sich der Kreis"

Trotz schlechter Erinnerung: Fernandes wechselt nach Lübeck

Wappen des VfB Lübeck

Der VfB Lübeck hat seinen sechsten Neuzugang bekanntgegeben. imago images

Es war der 7. Spieltag in der vergangenen Saison, als Fernandes mit dem FC St. Pauli II beim VfB Lübeck angetreten war. Doch die Partie fand für den Stürmer noch vor der Halbzeit ein jähes Ende: Er hatte sich eine schwere Fußverletzung zugezogen und fiel im Anschluss mehrere Monate aus. Erst im vergangenen März stand der gebürtige Hamburger für die Kiezkicker zum ersten Mal wieder auf dem Platz, kam bis zum Saisonende aber nur noch zu sechs Kurzeinsätzen (ein Tor).

Diese schlechte Erinnerung an den VfB und das Stadion an der Lohmühle haben Fernandes allerdings nicht davon abgehalten, sich dem Traditionsklub in dieser Transferphase anzuschließen und einen Einjahresvertrag zu unterschreiben. "Es schließt sich der Kreis und er startet hier einen Neuanfang, an dem wir hoffentlich viel Freude haben werden", erklärte VfB-Sportdirektor Stefan Schnoor auf der Verbandswebsite. "Er ist ein junger, sehr gut ausgebildeter Stürmer, den wir vom Gesamtpaket her noch nicht in unserem Kader haben."

Ausgebildet beim Hamburger SV

Fernandes lief in der Regionalliga Nord für Rehden und den St. Pauli II in insgesamt 20 Partien auf. Besonders beim BSV sorgte er nach seinem Wechsel im Januar 2018 mit sieben Toren in zwölf Spielen für Aufsehen. Ausgebildet wurde der 1,85 Meter große Angreifer beim Hamburger SV. Später ging er zu Holstein Kiel und absolvierte 20 Spiele für die Oberliga-Mannschaft der Störche.

Neuer Anlauf in Lübeck

Nun will er sein Potenzial in Lübeck unter Beweis stellen. "Ich bin hier sehr gut aufgenommen worden und habe mich vom ersten Tag an sehr wohl gefühlt", sagte er. "Die Eingewöhnung ist mir sehr leicht gefallen. Ich bin davon überzeugt, dass ich dem Verein und den Fans in diesem Umfeld vieles mit guten Leistungen zurückzahlen kann."

pau