24-Jährigen zieht es in die Nähe seiner Familie

Fix: Biankadi wechselt zum 1. FC Heidenheim

Merveille Biankadi

Spielt künftig eine Liga höher: Merveille Biankadi. imago images

"Manchmal gibt es im Leben Möglichkeiten, das Sportliche mit dem Privaten zu verbinden. Und ich möchte die Chance, näher an meiner Familie zu sein, wahrnehmen", wird Biankadi auf der Website seines ehemaligen Arbeitgebers zitiert. Anstelle von rund 800 Kilometern hat der Offensivakteur künftig also nur noch eine rund 175 Kilometer lange Fahrt zu seinen Angehörigen - und nicht nur deshalb spricht er "allen Verantwortlichen" einen großen Dank aus: "Ohne Frage spielt natürlich auch die sportliche Perspektive eine Rolle. Aber ich möchte auch betonen, dass ich ein wirklich tolles Jahr in Rostock hatte und mich sehr wohl gefühlt habe."

Rostock lässt ihn ziehen

Der FC Hansa legte dem 24-Jährigen keine Steine in den Weg, schließlich habe sich "Merveille in diesem einen Jahr bei uns wirklich super weiterentwickelt und einen großen Schritt nach vorne gemacht", empfindet es Hansa-Manager Martin Pieckenhagen als "logische Folge seiner gezeigten Leistung", dass "andere, höherklassige Vereine auf ihn aufmerksam werden. Auch wenn wir ihn aufgrund seiner Qualität gerne gehalten hätten, haben wir seinem Wechselwunsch entsprochen."

Vorfreude auf weitere Option in der Offensive

In Heidenheim zeigt man sich indes sehr angetan von der Neuverpflichtung. "Mit Merveille haben wir einen variablen Spieler mit viel Offensivdrang unter Vertrag nehmen können", freut sich Heidenheims Vorstandsvorsitzender Holger Sanwald, künftig "eine weitere Option in der Offensive" zur Verfügung zu haben. Neben der "Nähe zur Heimat" habe sich Biankadi explizit für Heidenheim entschieden, da "der FCH jungen Spielern schon seit längerem eine sehr gute Perspektive" biete, "um fußballerisch den nächsten Schritt zu machen".

Mit zehn Toren und fünf Vorlagen gehörte Biankadi, dessen Vertrag in Rostock auf 2020 datiert war, in der Vorsaison zu den Topakteuren in der 3. Liga (kicker-Notenschnitt 2,91). Erst vor einem Jahr war der beim FC Bayern München ausgebildete Offensivmann von Rot-Weiß Erfurt an die Ostsee gewechselt, hatte durch starke Leistungen aber schnell höherklassige Klubs auf sich aufmerksam gemacht. Das Rennen gewann Heidenheim - wie schon bei Ex-Hansa-Kapitän Oliver Hüsing.

cfl/kög

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