Dynamo-Kapitän Kreuzer kann trotz 1:6 Positives mitnehmen

Tuchel über Dresden-Spiel: "Der Rahmen war sensationell"

Thomas Tuchel, Cristian Fiel

Austausch beim Testspiel: PSG-Trainer Thomas Tuchel im Gespräch mit Dresdens Coach Cristian Fiel. imago images

Neun Tage Training lagen hinter dem Starensemble von Paris Saint-Germain, als es am Montag die Testspielreise nach Dresden angetreten hatte. Für Tuchel war die Partie in der Elbestadt ein durchaus ernstzunehmender Gradmesser, schließlich sei die Sommervorbereitung bei Dynamo schon weit vorangeschritten. "Wenn wir das Trikot anziehen und die Reise antreten, macht es auch Sinn, wenn wir das Spiel ernstnehmen", erklärte der Coach nach Schlusspfiff am "MDR"-Mikrofon. Das tat seine Mannschaft, die besonders in Person von Kylian Mbappé durch Spiel- und Angriffsfreude beeindruckte.

"Es war ein guter Test für uns", bestätigte Tuchel. "Wir haben viele und schöne Tore geschossen." Die SGD habe trotzdem "eine Herausforderung" dargestellt, nicht nur wegen der Leistung auf dem Rasen. Auch das mit 30.003 Zuschauern gefüllte Rudolf-Harbig-Stadion und die immer wieder hochkochende Stimmung habe für anspruchsvolle Begleiterscheinungen gesorgt: "Der Rahmen war sensationell."

Kreuzer: "Gesehen, was alles möglich ist"

Spuren hatte die Partie - in sportlicher Hinsicht - auch auf der Gegenseite hinterlassen. "Die Startaufstellung war schon eindrücklich, was da alles auf uns zukam…", blickte Dresdens Kapitän Niklas Kreuzer zurück. "Bei Paris gibt es schon ein paar Spieler, die sind nicht von dieser Welt." SGD-Trainer Cristian Fiel habe zwar von seinem Team verlangt, ohne Nervosität in die Partie zu gehen. Aber: "Das ist leichter gesagt, als getan", so Kreuzer. "Vor allem wenn du meistens hinterherläufst." Trotzdem sei das Spiel "ein sehr lehrreiches" gewesen: "Man hat mal gesehen, was alles möglich ist im Fußball."

pau

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