Deutschlands Schiedsrichter des Jahres muss länger pausieren

Muskelfaserriss: Aytekin hat's doch schlimmer erwischt

Deniz Aytekin

Deniz Aytekin hat sich einen Muskelfaserriss zugezogen. imago images

Aytekin war einer jener hochrangigen deutschen Schiedsrichter, die im Rahmen des Sommertrainingslagers der DFB-Schiedsrichter in Grassau (Chiemgau) vom 8. bis 13. Juli beim obligatorischen Leistungstest durchgefallen waren. Zunächst hatte es geheißen, dass sich Aytekin eine "leichte Zerrung" zugezogen und deshalb den Leistungstest abgebrochen habe.

Doch am Dienstag gab der DFB bekannt, dass sich Aytekin eine schwerwiegendere Verletzung zugezogen hat. Demnach hat sich der 40-jährige FIFA-Referee einen Muskelfaserriss im vorderen linken Oberschenkel zugezogen. Dies bestätigte eine MRT-Untersuchung nach der Rückkehr aus dem Trainingslager. Aytekin wird nun je nach Heilungsverlauf einige Wochen pausieren müssen.

"Diese Diagnose wirft mich keinesfalls zurück. Eine solche Verletzung kann jedem Sportler passieren. Ich bin sehr zuversichtlich und fokussiere mich in den nächsten Wochen auf die Maßnahmen zur Rehabilitation und Wiedergenesung", wird Aytekin auf der Verbands-Website zitiert.

Allerdings gerät Aytekin nun unter Zeitdruck. Denn der DFB hat die Nachprüfung für die durch die Leistungsprüfung gefallenen Schiedsrichter für den 8. August festgesetzt. Noch eher, nämlich Ende Juli, findet ist ein UEFA-Lehrgang angesetzt, auf dem Aytekin den Test ebenfalls hätte ablegen können. Sollte Aytekin beide Termine verpassen, müsste er auf den nächsten durch den DFB, die UEFA oder die FIFA terminierten Lehrgang warten.

jer