Mainz 05 bezieht Trainingslager im Chiemgau

Mateta und Co. arbeiten an Grundlagen

U-21-EM war gestern, nun steht für Jean-Philippe Mateta die Vorbereitung mit Mainz an.

U-21-EM war gestern, nun steht für Jean-Philippe Mateta die Vorbereitung mit Mainz an. imago images

Aus dem Mainz-Trainingslager in Grassau berichtet Michael Ebert

"Es war ein guter Einstieg in die Trainingswoche", sagte Chefcoach Sandro Schwarz nach lockeren 65 Minuten zum Auftakt. Am Dienstag gibt es dann erstmals zwei Einheiten. Am Mittwoch bestreiten die Nullfünfer ein Testspiel gegen den spanischen Zweitligisten Rayo Vallecano (17 Uhr im österreichischen Schwaz) und am Sonntag kommt es zum Duell mit Jahn Regensburg (16 Uhr in Heimstetten) aus der deutschen 2. Liga.

Bis auf Philipp Mwene, der im Frühjahr am Knie operiert worden war und noch im Aufbautraining ist, sind alle mitgereisten Spieler einsatzfähig. Die Neuzugänge Edimilson Fernandes (grippaler Infekt) und Ronael Pierre-Gabriel (Schlag auf das Knie) trainierten am Montag zwar nur dosiert, sollten jedoch spätestens im zweiten Testspiel einsatzfähig sein. Das gilt auch für die vier Teilnehmer an der U-21-EM Mateta, Müller, Aaron und Niakhaté. "Sie waren durch das Turnier länger im Rhythmus, dann zwei Wochen draußen und müssen jetzt auch an den Grundlagen arbeiten. Insgesamt haben sie aber nicht so viel nachzuholen", sagt Schwarz. Womöglich bekommen sie am Mittwoch einen Kurzeinsatz. Am Donnerstag soll dann auch Levin Öztunali zur Mannschaft stoßen, der bei der EM dreimal über 90 Minuten spielte und deshalb noch etwas länger Urlaub erhielt.

Nicht mit am Chiemsee sind neben Dong-Won Ji (Knieverletzung) und Aaron Seydel, der wegen seiner Fersenverletzung in Mainz Reha absolviert, auch Kunde und Jean-Philippe Gbamin, die aufgrund ihrer Teilnahme am Afrika-Cup verlängerten Urlaub bekommen haben. Ergänzt wird der Profikader im Trainingslager von vier Talenten aus dem Leistungszentrum: Erkan Eyibil, Niklas Kölle, Paul Nebel und Merveille Papela.