Wer beginnt beim MSV gegen Großaspach in vorderster Front?

Nur eine Position in Lieberknechts Startelf ist noch offen

Torsten Lieberknecht

Er sieht im Angriff einen "engen Zweikampf": MSV-Cheftrainer Torsten Lieberknecht. imago images

Nicht bei allen Drittligisten verlief die Generalprobe reibungslos: Ligakonkurrent Halle ging beispielsweise mit 0:3 bei Regionalligist Erfurt baden. Beim MSV konnte man dagegen von einem gelungenen Härtetest sprechen. Die Meidericher trennten sich vom englischen Zweitligisten Stoke City, dessen Saison in der Championship am 3. August beginnt, mit 1:1. Sportdirektor Ivica Grlic sah bereits eine "richtig gute" erste Hälfte, im Allgemeinen aber noch "Luft nach oben".

Cheftrainer Lieberknecht schickte gegen die Potters weitgehend die Mannschaft ins Rennen, die auch beim Ligastart gegen Großaspach am kommenden Samstag (14 Uhr, LIVE! bei kicker.de) im heimischen Stadion auflaufen dürfte. Darunter auch Marvin Compper, der in seiner Rolle als Abwehrchef auf Anhieb überzeugte. Im 4-2-3-1-System ist eigentlich nur noch die Position ganz vorne offen. "Das ist ein enger Zweikampf", gestand Lieberknecht und bezog sich dabei auf die Sommer-Neuzugänge Vincent Vermeij (kam ablösefrei von Heracles Almelo) und Petar Sliskovic (kam von Absteiger VfR Aalen). Diese sind nahezu gleichauf, wobei Vermeij mit seinem Treffer zum 1:0 gegen Stoke den letzten Eindruck auf seiner Seite hatte. Sliskovic hatte in der Vorwoche im Test gegen Utrecht mit einem Tor Eigenwerbung betrieben.

Die personellen Sorgen hielten derweil an: Joshua Bitter musste mit Adduktorenproblemen zur Pause raus, das gleiche Schicksal ereilte Connor Krempicki (Oberschenkelprobleme). Migel-Max Schmeling verließ den Rasen zudem mit einem dicken Eisbeutel am Knöchel.

"Wir wollen gut starten"

"Wir wollen gut starten", gab Lieberknecht die Marschroute für die ersten Wochen der neuen Saison aus. Zum Thema Favoriten hielt sich der Zebras-Coach auf kicker-Nachfrage eher bedeckt: "Zu diesem Zeitpunkt will und kann ich mich da nicht festlegen. Es gibt aber sicherlich zehn Teams, die das Zeug dazu haben, ganz oben dabei zu sein. Und auch wir wollen oben mitmischen."

Dass sich der Kader bis zum Saisonstart noch verändern könnte, wollte Lieberknecht nicht ausschließen. Zu den 22 Spielern könnten noch "sinnvolle Ergänzungen" stoßen.

msc

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