Präsident Leonhardt zufrieden mit dem aktuellen Trainingsstand

Meyer über Breitkreuz: "Das Risiko ist einfach zu groß"

Daniel Meyer und Helge Leonhardt

Zufrieden mit dem Trainingslager auf Rügen: Aues Trainer Daniel Meyer mit FCE-Präsident Helge Leonhardt. imago images

"Wir sind schon eine Woche da, und das Fazit ist sehr positiv", wird Leonhardt im Vereins-TV zitiert. Nicht nur die Trainingsbedingungen, auch das Hotel und das übrige Betreuungsangebot seien "sehr gut", zudem habe "auch das Wetter mitgespielt". Die Folge: "Wir haben einen guten Arbeitsstand." Freilich hat der FCE mit Hinblick auf den 28. Juli, wenn die Veilchen zum Saisonauftakt bei der SpVgg Greuther Fürth (15.30 Uhr, LIVE! bei kicker.de) gastieren, "noch einiges zu tun", will man den Auftrag des Präsidenten erfolgreich erfüllen: "Wir müssen auf jeden Fall Bestandteil der 2. Bundesliga bleiben", lautet das "hochkarätige" Saisonziel Leonhardts. "Da muss sich jeder danach richten, da muss jeder dafür kämpfen."

Es geht gegen die Erstligisten Hertha BSC und dann am Wochenende gegen Union Berlin.

Helge Leonhardt

Bevor es in knapp zwei Wochen ernst wird, hat der FCE noch zwei Härtetests vor der Brust: "Es geht gegen die Erstligisten Hertha BSC und dann am Wochenende gegen Union Berlin", freut sich Leonhardt vor allem auf das Ost-Duell gegen den Bundesliga-Aufsteiger, weiß aber auch, dass gegen die Hauptstadt-Klubs wohl ausgerechnet ein gebürtiger Berliner verletzungsbedingt passen muss.

Knieprobleme bremsen Breitkreuz wieder aus

Die Rede ist von Abwehrchef Breitkreuz. Der Defensivakteur laboriert wieder einmal an Knieproblemen. Analog zur Vorsaison plagen ihn anhaltende Schmerzen im rechten Knie. "Ich dachte vor der Vorbereitung, dass alles super ist", so der 27-Jährige. "Aber anscheinend sind zweimal Training am Tag und die Belastung der Vorbereitung etwas zu viel." In Aue hofft man, dass Breitkreuz alsbald wieder einsteigen kann. Coach Meyer adelt den Abwehrakteur als einen "wichtigen Spieler", den er selbst bräuchte, "wenn seine Leistungsstärke nur bei 80 Prozent liegt. Aber im Moment bringt es nichts. Das Risiko ist einfach zu groß".

kög/tn