Gezahlter Betrag entspreche nicht der Ausstiegsklausel

Atletico protestiert gegen Griezmann-Transfer

Antoine Griezmann

Sein Wechsel bleibt ein Streitthema: Antoine Griezmann. imago images

Der FC Barcelona hat am Freitag Antoine Griezmann als Neuzugang begrüßt, doch nach Ansicht von Atletico Madrid ist der Transfer nicht korrekt durchgeführt worden. Knackpunkt ist die Höhe der Ausstiegsklausel.

Am 1. Juli war die festgeschriebene Ablösesumme in Griezmanns Vertrag von 200 auf 120 Millionen Euro gesunken; diese Summe hinterlegte Barça am Freitag. In einem Statement, das kurz nach der Transfermeldung der Katalanen veröffentlicht wurde, behauptet Atletico nun, dass der eingezahlte Betrag nicht ausreiche, "um die Ausstiegsklausel zu decken, da es offensichtlich ist, dass die Vereinbarung zwischen dem Spieler und dem FC Barcelona geschlossen wurde, bevor die Klausel (...) gesenkt wurde".

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Atletico wirft Barcelona vor, bereits im Frühjahr mit Griezmann verhandelt und eine Transfervereinbarung getroffen zu haben. Auch Griezmanns Ankündigung, Atletico verlassen zu wollen, sei vor dem 1. Juli erfolgt, heißt es in dem Statement. "Atletico Madrid ist aufgrund von Fakten, Handlungen und Bekundungen des Spielers der Ansicht, dass die Kündigung des Vertrags schon vor Ablauf der letzten Spielzeit erfolgt ist." Man habe deshalb bereits rechtliche Schritte eingeleitet.

jpe

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