Wirbel im Vorfeld der Mitgliederversammlung

VfB erstattet Anzeigen gegen eigene Anhänger

Geht juristisch gegen Drohungen vor: Der VfB Stuttgart.

Geht juristisch gegen Drohungen vor: Der VfB Stuttgart. imago images

Auf diversen Kanälen, teils auf Plakaten in der Stadt, teils im Internet, wurde Dietrich hart angegangen. Wie die Stuttgarter Nachrichten nun berichten, hat der VfB Stuttgart in mehreren Fällen Anzeige erstattet. Die Kriminalpolizei ermittelt in mehreren Fällen.

"Wir bejahen den Anfangsverdacht. Es wurde nach unserer Auffassung und der des Vereins eine rote Linie überschritten", wird Stuttgarts Polizeipräsident Franz Lutz von der Zeitung zitiert. Lutz stellte zudem fest, dass es "eine Vielzahl von Todesdrohungen" gegeben habe und dies "zurzeit gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft" bewertet werde.

Wollen Unbefugte Zutritt zum VIP-Bereich?

Daneben gibt es auch Ermittlungen wegen eines möglichen Verstoßes gegen das Briefgeheimnis. Dem Bericht nach seien mindestens sieben von rund 250 Einladungsschreiben an VIPs von bisher Unbekannten geöffnet und das Zutrittsbändchen in den Business-Bereich entnommen worden.

Es besteht der Verdacht, dass sich "eine oder mehrere Personen an diesem Sonntag im Rahmen der Mitgliederversammlung unbefugt Zutritt verschaffen wollen". Als Reaktion darauf hat der VfB nun die Akkreditierung zum VIP-Bereich umgestellt und die Sicherheitsmaßnahmen verstärkt.

drm