Bayern will schlanken Kader, keine unzufriedenen Profis

Salihamidzic erklärt "die Idee der Kaderplanung"

Sportdirektor Hasan Salihamidzic

Verspürt noch keinerlei Druck: Bayern-Sportdirektor Hasan Salihamidzic. picture-alliance

Ob es nun gut oder schlecht läuft in der Transferperiode dieses Sommerst, ist bislang schwer zu sagen. Viel ist nicht passiert. Aber noch bleiben dem FC Bayern ja eineinhalb Monate Zeit. Bis zum 2. September ist das Fenster geöffnet. "Wir brauchen Geduld", sagt Hasan Salihamidzic. Deshalb verspüre der Sportdirektor auch noch keinerlei Druck, wie er verrät. Blickt er nämlich auf den aktuellen Kader, sei er damit sehr zufrieden. Wohlwissend, dass das Spielermaterial noch ergänzt werden muss.

Die Krux dabei ist, so stellt Salihamidzic klar: "Unsere Mannschaft zu verstärken, bedeutet, etwas Besonderes zu holen." In Form von Superstars, die sich abheben. Heißt: Die Münchner wollen nicht mehr großartig in Quantität investieren, sondern in Qualität. Wie in Wunschspieler Leroy Sané beispielsweise. Ob der FC Bayern zum Nationalspieler, der bei Manchester City unter Vertrag steht, bereits Kontakt aufgenommen habe, lässt der sportliche Leiter des FCB offen. Er sagt nur: "Wir arbeiten an ein paar Sachen."

Ein schlanker Kader, um unzufriedene Spieler zu vermeiden

Namen nennt der 42-Jährige nicht, dafür bittet er "um Verständnis". Allerdings erklärt er die Überlegungen des Rekordmeisters: "Die Idee der Kaderplanung ist, dass wir in unserer Mannschaft flexible Spieler haben, die vielseitig und auf mehreren Positionen einsetzbar sind." Also einen schlanken Kader, um unzufriedene Profis - wie es sie beispielsweise in der Vorsaison gab - zu vermeiden. "Das bedeutet eine hohe Verantwortung und zugleich eine große Wertschätzung für jeden Spieler", sagt Salihamidizic. Niemand solle sich "als Nummer 25" im Team fühlen, "das ist wichtig".

Georg Holzner

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