EL-Qualifikation, 1. Runde, Hinspiel

Frankfurts Gegner: Viel spricht für Tallinn

Flora Tallinn

Hatten mal wieder Grund zur Freude: Spieler von Flora Tallinn. imago images

Das Hinspiel in der estnischen Hauptstadt endete mit einem 2:0. Die erste Hälfte bot nur wenige Höhepunkte. Tallinn kam besser aus den Startlöchern, doch Sorga verpasste nach einer Miller-Flanke in der zwölften Minute das Führungstor für Flora. Mit zunehmender Spieldauer konnten die Serben die Partie offener gestalten, ohne jedoch zu nennenswerten Möglichkeiten zu kommen. So ging es torlos in die Kabinen.

Mit mehr Zug zum Tor kam Nis aus der Kabine. In der 52. Minute ließ Tallinns Keeper Igonen eine Freistoß-Flanke fallen, doch die Serben brachten im Nachschuss den Ball nicht im Tor unter. Und nur vier Minuten später war Meleg per Kopf zur Stelle, setzte den Ball aber knapp rechts vorbei.

Danach verflachte die Partie zusehends und plätscherte eine Weile vor sich hin, ehe Tallins Joker stach: Lepik traf eine Viertelstunde vor Schluss im Fünfer aus dem Gewühl heraus zum umjubelten 1:0 für die Hausherren. Nis' Reaktion blieb aus, auch weil die Gäste viel zu viele Fehler im Spielaufbau machten und es Flora so vereinfachten, Gefahr vom eigenen Kasten fernzuhalten.

Und kurz vor Schluss schlugen die Hausherren sogar noch einmal zu: Vassiljev eroberte den Ball in der eigenen Hälfte, marschierte anschließend über das halbe Feld und scheiterte dann gleich zweimal an Torhüter Petrovic, der allerdings bei Vassiljevs drittem Versuch völlig machtlos war - der Este schob aus kürzester Distanz ein. In dieser Szene sah die Niser Abwehr alles andere als gut aus, vielmehr versagte sie komplett.

Das Rückspiel in Nis findet am kommenden Donnerstag um 20.45 Uhr statt.

jer