Schalkes US-Nationalspieler macht erst Urlaub

Wagner sorgt sich nicht um McKennie

Weston McKennie

Zog im Gold-Cup-Finale den Kürzeren: US-Kapitän Weston McKennie. Getty Images

Die Krönung blieb Weston McKennie im Finale des Gold-Cups verwehrt. Gegen Mexiko unterlag er mit dem vom früheren Bundesliga-Profi Gregg Berhalter trainierten US-Team mit 0:1. Mit einer gehörigen Portion Enttäuschung im Bauch, aber - wie von ihm gewohnt - auch mit viel Kampfgeist verabschiedete sich der Schalker anschließend in den Urlaub: "We'll be back!", kündigte er nach dem verlorenen Finale bei Instagram im Stile von Arnold Schwarzeneggers Terminator an. "Wir kommen wieder."

Beim FC Schalke 04 erwarten sie McKennie, dessen vorzeitige Vertragsverlängerung bis 2024 jüngst für lauten Applaus auf der Mitgliederversammlung sorgte, pünktlich zum Trainingslagerbeginn am 26. Juli zurück. Bis zum 3. August soll er sich dann mit dem Rest der Mannschaft in österreichischen Mittersill auf die neue Saison vorbereiten.

"Es ist wichtig, dass Weston durchschnaufen kann, sich erholt und sich dann auf die neue Saison freut", sagt KcKennies Landsmann David Wagner, der große Stücke auf den vielseitig einsetzbaren 20-Jährigen hält. Negative Folgen der Finalniederlage befürchtet der Schalker Coach nicht - zumindest nicht, wenn der persönliche Umgang mit der Niederlage stimme. Für McKennie gehe es im Urlaub auch darum, "sich zu erinnern, dass er ein gutes Turnier gespielt hat. Er war torgefährlich, und ihm wurde die große Ehre zuteil, die Truppe im Finale als Kapitän aufs Feld zu führen."

McKennie kam beim Gold-Cup in sechs der sieben Spielen der US-Amerikaner zum Einsatz und erzielte dabei zwei Tore, zwei weitere Treffer bereitete er vor. Einzig im letzten (unbedeutenden) Gruppenspiel gegen Panama (1:0) hatte Berhalter auf die Dienste des Schalkers im zentralen Mittelfeld verzichtet.

Matthias Dersch

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