FCH-Akteure über den Sieg gegen den Drittligisten, die Neuzugänge und den Saison-Auftakt

"Schon relativ gut": Homburg besiegt Kaiserslautern

FC Homburg

Erfolgreicher Test: Die Spieler des FC Homburg bejubeln den dritten Treffer gegen Kaiserslautern. imago images

Nach nur vier Minuten gelang dem Regionalligisten im heimischen Waldstadion durch Patrick Dulleck der erste Treffer der Partie, Kapitän Christian Telch (15. Minute) und Thomas Steinherr (43. Minute) bauten die Führung zum 3:0-Halbzeitstand aus. Gerade in der ersten Hälfte "haben wir vieles von dem, was wir umsetzen wollten, umgesetzt", so Luginger. Linksverteidiger Tim Stegerer lobt ebenfalls den Auftritt seiner Mannschaft: "So wie wir gerade in der ersten Halbzeit gespielt haben, war das schon relativ gut." In der zweiten Hälfte, in der man einen Gegentreffer hinnehmen musste, hat der Trainer gesehen, "dass wir über 45 Minuten so spielen können, aber eben nicht über 90 Minuten" und fügt an, dass seine Mannschaft nach dem Trainingslager "noch nicht bei 100 Prozent" sei.

Telch erzählt von der Kabinenansprache: "Wir hatten alle schwere Beine, aber der Trainer hat vor dem Spiel nochmal gesagt: 'Heute müssen wir nochmal an unsere Leistungsgrenze gehen' - und das haben wir gemacht, besonders in der ersten Halbzeit." Dass die Spieler bereit sind, wie es Stegerer ausdrückt, "den inneren Schweinehund zu überwinden" und "die letzten paar Prozente aus sich herauszukitzeln", hängt sicherlich mit dem gestiegenen Konkurrenzkampf im Team zusammen, "aber so soll es ja auch sein".

Stegerers Lob

Trotz der Duelle um die Plätze in der Startelf lobt der Linksverteidiger sein Team, das bereits in der vergangenen Saison "eine überragende Truppe" war und sich auch in dieser Saison schnell zusammengefunden hat: "Die neuen Jungs haben sich gut eingefügt", erzählt er und fügt grinsend an: "Aber wir machen es ihnen auch einfach."

Lugingers Blick auf Alzenau

Generell fand es Trainer Luginger auch wichtig, dass "die Jungs das Selbstvertrauen" aus dem Spiel mitnehmen konnten. Dennoch mahnt er, das Spiel "nicht überzubewerten". Schließlich erwarte er zum Regionalliga-Auftakt mit Bayern Alzenau einen Gegner, der anders auftreten werde als der ambitionierte Drittligist: "Kaiserslautern hat mitgespielt, es war ein offenes Spiel, wir hatten die Räume - das erste Spiel gegen einen Aufsteiger wird ganz anders sein. Sie werden wahrscheinlich defensiver spielen, die Räume werden enger sein, das wird dann viel komplizierter."

kon