Celtic Glasgow startet in Sarajevo in die CL-Quali

Lennon: "Gruppenphase ist wie ein Titelgewinn"

Celtic-Coach Neil Lennon

Blickt auf die "schwierigsten Spiele" der Saison: Celtic-Coach Neil Lennon. imago images

"Alles, was die Champions League zu bieten hat, ist großartig", so der 48-jährige Coach auf der Internetseite der Schotten, "doch die Qualifikation dafür ist einfach nur harte Arbeit."

Celtic muss als Meister schon in der ersten Quali-Runde antreten, insgesamt warten vier K.o.-Duelle bis zur ersehnten Gruppenphase. "Vier Spiele sind eine schwierige Angelegenheit, aber wir müssen das zähneknirschend akzeptieren", so der Coach weiter.

Vier Spiele sind eine schwierige Angelegenheit, aber wir müssen das zähneknirschend akzeptieren.

Neil Lennon

Mit seiner Mannschaft weilte er zur Vorbereitung für zehn Tage in Österreich und der Schweiz, das letzte Testspiel gegen den Schweizer Erstligisten FC St. Gallen endete torlos, zuvor gab es Siege gegen die österreichischen Klubs Wiener SC (2:1, dritte Liga) und den SC Pinkafeld (6:1, vierte Liga). "Die Spieler sind zum jetzigen Zeitpunkt in der bestmöglichsten Verfassung", so Lennon.

Für den Coach wäre die Qualifikation für die Gruppenphase der Königsklasse etwas ganz Besonderes: "Sich für die Gruppenphase zu qualifizieren, wäre wie ein Titelgewinn. Trotzdem müssen wir diesen Weg Schritt für Schritt angehen - und Sarajevo ist ein schwieriges Los."

Celtic-Kapitän Scott Brown erwartet einen robusten Gegner. Als der 34-Jährige 2007 in Glasgow unterschrieb, qualifizierte sich Celtic noch direkt für die Gruppenphase. "Die Qualifikation für die Gruppenphase wird für uns seither mit jedem Jahr schwieriger. Unsere Saison wird dadurch immer länger. Aber natürlich sind Spiele wie gegen Manchester City (2016/17, d. Red.) in einem voll besetzten Celtic Park ein wesentlicher Grund, warum du hier spielen willst."

Letzte Gruppenphase 2017/18

In der vergangenen Spielzeit scheiterte Celtic am griechischen Klub AEK Athen (1:1, 1:2). 2017/18 schafften die Schotten den Einzug in die Gruppenphase durch den Play-off-Sieg gegen den kasachischen Klub Astana. Dort ging es dann gegen PSG, Bayern München und Anderlecht - Celtic wurde Dritter, stieg in die Europa League ab, wo Zenit St. Petersburg in der Zwischenrunde Endstation war.

bst

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