Verein kann in präventive Maßnahmen investieren

Nach Rostocker Einspruch: Geldstrafen für Hansa reduziert

Hansa Rostock

Hansa Rostock muss Geldstrafen zahlen - und kann einen Teil der Summen in präventive Maßnahmen stecken. imago images

Vor dem Drittligaspiel bei Preußen Münster am 12. März (1:0-Sieg) hatten Personen aus dem Rostocker Zuschauerbereich nach DFB-Angaben mindestens zehn pyrotechnische Gegenstände abgebrannt sowie mindestens vier Raketen geschossen. Der Anpfiff der Partie hatte sich deshalb um etwa eine Minute verschoben. Erneut ausfällig waren einige Anhänger der Hansa-Kogge am 21. April geworden, als beim 2:0-Sieg in Kaiserslautern mindestens fünf Rauchtöpfe, zwei bengalische Fackeln und 20 Böller gezündet worden waren.

Am 13. Juni hatte das Sportgericht des DFB den Verein daraufhin zu zwei Geldstrafen in Höhe von 11.700 und 14.175 Euro verurteilt. Weil diese Summen größer waren als im Leitfaden der Strafzumessung vorgesehen, legte Rostock Einspruch ein - mit Erfolg.

Mit dem Hinweis, dass die Erhöhung der Regelstrafen aufgrund der Vorbelastung des Vereins nicht angemessen sei, forderte der Verein eine Verringerung der Geldstrafen. Die neuen, in einer mündlichen Verhandlung verhängten Sanktionen sehen vor, dass Hansa nur noch 10.140 und 12.285 Euro Strafe zahlen muss - zudem darf der Verein hiervon Beträge in Höhe von 3400 und 4000 Euro in sicherheitstechnische, infrastrukturelle und gewaltpräventive Maßnahmen investieren.

psz