Top-Trio eilt ins Wimbledon-Viertelfinale

Djokovic toppt Nadal, Federer Djokovic

Roger Federer

Start in die zweite Wimbledon-Woche: Roger Federer. imago images

Rafael Nadal? 104 Minuten. Novak Djokovic? 102 Minuten. Roger Federer? 73 Minuten! Die drei Topstars der Tennis-Szene haben dem Wimbledon-Publikum am "Manic Monday" nicht gerade Krimis geboten - vielmehr überboten sie sich gegenseitig mit schnellen Siegen.

Erst fertigte Nadal den Portugiesen Joao Sousa mit 6:2, 6:2, 6:2 ab, er trifft im Viertelfinale auf den US-Amerikaner Sam Querrey. Dann ließ Titelverteidiger Djokovic dem Franzosen Ugo Humbert beim 6:3, 6:2, 6:3 keine Chance und sparte Kräfte für sein anstehendes Duell mit dem Belgier David Goffin.

Federer steht jetzt vor seinem 100. Sieg in Wimbledon

Doch was Federer anschließend mit Matteo Berrettini veranstaltete, war noch einmal eine Steigerung der Einseitigkeit: Der 37-jährige Weltranglistendritte gewann zwischenzeitlich sieben Spiele in Folge und nutzte sechs seiner sieben Breakbälle; er gewährte seinem 14 Jahre jüngeren Gegner aus Italien ganze 40 Punkte und leistete sich selbst gerade einmal fünf unerzwungene Fehler. Die Folge: Ein 6:1, 6:2, 6:2-Sprint, der Federer das 17. Wimbledon-Viertelfinale beschert.

Der Schweizer, der wie Nadal und Djokovic erst einen Satz im Turnierverlauf abgegeben hat, bekommt es dabei mit dem Japaner Kei Nishikori zu tun. Gewinnt Federer, wäre es sein 100. Sieg auf dem "Heiligen Rasen" in London - danach könnte im Halbfinale Nadal warten.

jpe