Niederländer hängt die Fußballschuhe an den Nagel

Arjen Robben verkündet das Ende seiner Karriere

Er beendet seine aktive Karriere: Arjen Robben.

Er beendet seine aktive Karriere: Arjen Robben. imago images

Robben kommt in seiner Karriere auf 201 Bundesligaspiele (99 Tore), 32 Partien im DFB-Pokal (16 Tore) und 110 Einsätze in der Champions League (31 Tore). Von 2009 bis 2019 prägte der niederländische Flügelflitzer beim FC Bayern eine Ära mit. Ende August 2009 war er nach zwei Jahren bei Real Madrid zum deutschen Rekordmeister gewechselt. Zuvor hatte er bereits drei Jahre beim FC Chelsea um Titel gespielt.

Auch nun hätte sich ihm die Möglichkeit geboten, weiter auf hohem Niveau Fußball zu spielen. Angebote, beispielsweise aus den USA oder China lagen vor, kamen für Robben aber nicht in Frage. "Es ist ohne Zweifel die schwierigste Entscheidung, die ich in meiner Karriere treffen musste. Eine Entscheidung, bei der Herz und Verstand kollidierten", heißt es in Robbens Erklärung. Im Dezember 2018 hatte Robben im großen kicker-Interview orakelt: "Wenn ein Angebot kommt, von dem ich zu 100 Prozent überzeugt bin und sage, das ist noch mal was Schönes, das will ich machen, dann spiele ich weiter. Wenn das ideale Angebot nicht kommt, dann kann auch Schluss sein."

In seiner Erklärung vom Donnerstag fügte Robben noch an: "Die Liebe für das Spiel und die Überzeugung, dass man noch immer alles kann, gegenüber der Realität, dass nicht alles so läuft, wie man will, und man nicht mehr der 16-jährige Junge ist, der noch keine Ahnung hat, was eine Verletzung bedeutet. Zur Zeit bin ich fit und gesund, und als Freund von vielen anderen Sportarten will ich das auch in Zukunft so halten. Ich höre definitiv auf, aber das ist gut so."

Mit den Münchnern gewann Robben achtmal die deutsche Meisterschaft, fünfmal den DFB-Pokal und einmal die Champions League. Im rein deutschen Endspiel der Königsklasse 2012/13 in London war der Linksfuß gegen Erzrivale Dortmund der gefeierte Matchwinner. Nach der Führung durch Mario Mandzukic (60.) und dem Ausgleich durch Ilkay Gündogan (68.) erzielte Robben in der 89. Minute den umjubelten 2:1-Siegtreffer.

msc

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