Beach-WM 2019 am Hamburger Rothenbaum

Liebling Ludwig und Kozuch schon raus

Laura Ludwig

Gestrauchelt - und raus bei der Beach-WM in Hamburg: Zuschauermagnet und Liebling Laura Ludwig. imago images

Die 33 Jahre alte Olympiasiegerin Ludwig und die einstige Hallen-Nationalspielerin Kozuch blieben am Mittwoch im Stadion am Rothenbaum gegen die US-Amerikanerinnen Summer Ross und Sara Hughes ohne Chance, verloren trotz lautstarker Unterstützung von rund 10.000 Fans überraschend deutlich mit 0:2 (15:21, 12:21). Auch vier weitere Teams des Deutschen Volleyball-Verbandes blieben bereits zum Start der Alles-oder-nichts-Phase hängen.

Das nach dem verletzungsbedingten Karriere-Ende von Ludwigs Olympia- und WM-Siegpartnerin Kira Walkenhorst zum Jahresbeginn neu zusammengestellte Team mit "Maggie" Kozuch konnte sich nach einem Mixed aus starken und schwächeren Leistungen in der Gruppenphase nicht stabilisieren. Von Beginn an drückte das US-Duo den Hamburgerinnen ihr Spiel auf und siegte am Ende klar.

"Natürlich ist das enttäuschend. Wir werden analysieren, woran es gelegen hat, dass wir überhaupt nicht ins Spiel gekommen sind. Das haben wir uns so nicht erträumt", kommentierte Kozuch. "Wir hätten gern noch vor dieser Kulisse weitergespielt."

Damit sind Karla Borger und Julia Sude als einziges deutschen Frauenteam weiter im WM-Rennen. Das Stuttgarter Duo besiegte im deutschen Duell Kim Behrens und Cinja Tillmann (Münster) knapp mit 2:1 (19:21, 21:17, 15:13) und trifft jetzt am Donnerstag im Kampf um das Viertelfinale auf die Brasilianerinnen Barbara/Fernanda.

dpa