Angreifer kommt aus Österreich

Stürmer-Suche erfolgreich: Friesenbichler wechselt nach Osnabrück

Kevin Friesenbichler

Stürmt in der kommenden Saison für Aufsteiger Osnabrück: Kevin Friesenbichler. imago images

Friesenbichler erhielt einen bis Juni 2021 datierten Vertrag und wird mit der Rückennummer 28 in der 2. Bundesliga auf Torejagd gehen. "Er ist technisch gut ausgebildet und verfügt über ein gutes Tempo sowie Kopfballspiel. In der Offensive ist er als klassischer Mittelstürmer oder als hängende Spitze einsetzbar. Somit kann er in unterschiedlichen Spielsystemen seine Qualitäten einbringen", wird Osnabrücks Sportdirektor Benjamin Schmedes in einer Mitteilung der Lila-Weißen zitiert.

Der 1,85 Meter große Friesenbichler kommt mit der geballten Erfahrung von unter anderem 118 Spielen in der österreichischen Bundesliga (34 Tore/20 Vorlagen), 16 Einsätzen in der polnischen Ekstraklasa (5/2) sowie 34 Einsätzen in der Regionalliga Süd (16/13). Nach mehreren Jugendvereinen in seiner österreichischen Heimat kam er 2010 in die Nachwuchsabteilung des FC Bayern München und machte unter anderem mit 26 Toren in 34 Spielen in der A-Junioren-Bundesliga auf sich aufmerksam. Nachdem er auch in der zweiten Mannschaft zum Einsatz gekommen war, landete er über die Stationen Benfica und Lechia Gdansk schließlich bei Austria Wien. Die vergangene Rückrunde spielte Friesenbichler auf Leihbasis beim Wolfsberger AC, sein Vertrag bei der Austria wurde nun aufgelöst.

"Nachdem ich bereits im Nachwuchs- und Seniorenbereich beim FC Bayern München spielte, bin ich nun froh, wieder nach Deutschland zurückzukehren und mich mit dem VfL in der 2. Bundesliga zu beweisen", sagte der mehrmalige Junioren-Nationalspieler, der bereits am Dienstag ins Training eingestiegen ist.

pau