Dem HSV winken bis zu 15 Millionen Euro

Santos vor Rekordtransfer - van Drongelen zum FCA?

Douglas Santos & Rick van Drongelen

Hamburg Adé? Während ein Wechsel von Douglas Santos (li.) kurz bevor steht, konkretisiert sich auch ein Abgang von Rick van Drongelen. imago images

Zwölf Millionen Euro soll Santos Zenit wert sein, was ihn damit zum teuersten Zweitligaspieler der Geschichte machen würde. Weitere drei Millionen könnten durch Bonuszahlungen folgen und den Geldregen für den HSV nur noch mehr vergrößern.

Die Verhandlungen mit St. Petersburg sind im Endstadium, eine Einigung wird den nächsten Tagen erwartet. Beim 13:1-Testspielsieg gegen den TSV Buchholz sowie beim Training am Sonntag fehlte Santos bereits, da das Risiko einer möglichen Verletzung zu groß schien. "Es macht keinen Sinn, den Spieler einer Gefahr auszusetzen, wenn Aussicht auf einen großen Transfererlös besteht", erklärt Hamburgs Neu-Trainer Dieter Hecking die Maßnahme.

Leibold steht als Ersatz bereit

Ersetzt wurde Santos gegen Buchholz durch Neuzugang Jeremy Dudziak, der von Haus aus allerdings auf der rechten Außenbahn beheimatet ist. Auf Dauer soll die freiwerdende Stelle hinten links Tim Leibold übernehmen, der kürzlich für 1,8 Millionen Euro vom 1. FC Nürnberg verpflichtet wurde. Am Sonntag stand Leibold erstmals mit seinen neuen Kollegen auf dem Platz und ist ab sofort fester Bestandteil in den Planungen.

Ewerton für van Drongelen?

Neben dem sich anbahnenden Personalwechsel auf der Position des Linksverteidigers könnte es auch im Abwehrzentrum zu Veränderungen kommen. Nach Medienberichten steigt das Interesse des FC Augsburg an Stammverteidiger Rick van Drongelen, eine Ablöse in Höhe von acht Millionen Euro ist im Gespräch. Ähnlich wie bei Santos kommt der Nachfolger für die Innenverteidigung aus Nürnberg: Mit dem Brasilianer Ewerton besteht Einigung, allerdings müssen letzte Vertragsdetails zwischen den Franken und Sporting Lissabon noch geklärt werden.

Klappt der Deal mit Santos, hat der HSV aber definitiv Sicherheit in der Thematik des benötigten Transferüberschusses. Den zu erwartenden Einnahmen von zwölf Millionen Euro stehen aktuell neun Millionen an Ausgaben für Neuzugänge gegenüber. Lässt man auch noch van Drongelen ziehen, entspannt das die finanzielle Lage an der Elbe nur noch mehr.

tso, SW

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