Frauen-WM: Skandalspiel gegen England

FIFA eröffnet Verfahren wegen Kamerun-Streik

Ajara Nchout

Kaum zu beruhigen: Ajara Nchout. picture alliance

Die FIFA ermittelt wegen mannschaftlichen Fehlverhaltens, Beleidigungen und Verstößen gegen das Fair Play. Die Kamerunerinnen fühlten sich benachteiligt, weil Videoassistent Bastian Dankert zweimal zuungunsten der Afrikanerinnen eingegriffen hatte. In beiden Fällen lag der Rostocker aber absolut richtig.

Nach dem zwischenzeitlichen 2:0 für England durch Ellen White (45.+4), bei dem die chinesische Schiedsrichterin Liang Qin vor der VAR-Korrektur auf Abseits entschieden hatte, weigerten sich die Kamerunerinnen zunächst, die Begegnung fortzusetzen und versammelten sich am Mittelkreis.

Die Stimmung kippte erneut, als der vermeintliche Anschlusstreffer durch Ajara Nchout (48.) nach Videobeweis zurückgenommen worden war. Die Schützin brach in Tränen aus, auf dem Platz wie an der Seitenlinie gab es erneut Proteste. "Diese 90 Minuten waren eine Schande", schäumte Englands Trainer Phil Neville später.

cfl