Skandinavierinnen behaupten sich gegen Kanada

Neuauflage des Olympia-Endspiels: DFB-Frauen treffen auf Schweden

DFB-Frauen 2016

Rückblick auf den 19. August 2016: Die DFB-Frauen um Dzsenifer Marozsan (Mitte) schlagen Schweden mit 2:1 und gewinnen das Frauenturnier bei den Olympischen Spielen. imago images

Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft trifft im Viertelfinale der Frauen-WM am Samstag (18.30 Uhr/ARD und DAZN) auf Schweden. Das Team um die langjährige Wolfsburgerin Nilla Fischer setzte sich am Montagabend mit 1:0 (0:0) gegen Kanada durch. Das entscheidende Tor in einer über weite Strecken ereignisarmen Partie erzielte Stina Blackstenius in der 55. Minute. Die schwedische Torhüterin Hedvig Lindahl wehrte auf der anderen einen Handelfmeter von Janine Beckie mit einer Glanztat ab (69.).

Die Bilanz der DFB-Auswahl, die die Runde der letzten Acht durch ein 3:0 gegen Nigeria erreicht hatte, gegen Schweden ist positiv. In den bisherigen 28 Begegnungen war die deutsche Mannschaft 20-mal erfolgreich (ein Remis/sieben Niederlagen). Im Endspiel der Olympischen Spiele in Rio am 19. August 2016 gab es ein 2:1, Dzsenifer Marozsan traf dabei zum Beispiel.

Auf die Größe der Schwedinnen müssen die deutschen Frauen aber definitiv Acht geben: Denn selbst im Vergleich mit den als groß geltenden DFB-Frauen haben die Schwedinnen klare Größenvorteile. Im Startelfvergleich der jeweils vergangenen Partie haben gleich sechs Feldspielerinnen mindestens die Länge der beiden größten Deutschen, Alexandra Popp und Verena Schweers (1,74 Meter).

Blessuren auskurieren, Frische tanken

Insgesamt eine Woche Zeit hat das deutsche Team nach dem eigenen Achtelfinale zur Vorbereitung auf die nächste Partie. Angst, dass diese relativ lange Pause dem Turnier-Rhythmus schaden könnte, hat Melanie Leupolz nicht. So habe man Zeit, Blessuren auszukurieren und Frische zu tanken. Das gilt auch für Torhüterin Almuth Schult, die am Montag wegen einer leichten Erkältung zur Vorsicht mit dem Training aussetzte. Am Dienstag haben die Spielerinnen trainingsfrei und können den Tag für sich gestalten. Hoch im Kurs stehen Gesellschaftsspiele wie "Wizard", "Qwixx" oder "Mensch ärger dich nicht", verriet Lena Oberdorf.

mag/mxb

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