Marokko gewinnt durch ein spätes Eigentor

Kein Glück für Starke - Senegals Sorge um Schalker Sané

Manfred Starke hinten links

Hinten links Manfred Starke: der Neu-Lauterer verliert mit Namibia gegen Marokko knapp. Getty Images

Mittelfeldspieler Starke, bislang für Carl Zeiss Jena und in der neuen Saison für den 1. FC Kaiserslautern am Ball, stand in der Startformation der "Brave Warriors" aus Namibia gegen Marokko. Als der Favorit in der 89. Minute jubelte, war Starke schon ausgewechselt (64.).

Bitter für Namibia: Der entscheidende Treffer fiel durch ein Eigentor des eingewechselten Itamunua Keimuine, der nach einer Freistoßflanke von Ajax-Profi Hakim Ziyech ungewollt einköpfte. Während der viermalige WM-Teilnehmer Marokko jubelte, hingen die Köpfe beim Außenseiter.

Bei Marokko, Afrika-Cup-Sieger von 1976, spielte Achraf Hakimi vom Bundesligisten Borussia Dortmund durch. Weitere Gegner in der Gruppe sind Südafrika und die Elfenbeinküste.

Die 32. Auflage des Kontinental-Turniers ist in zweierlei Hinsicht eine Premiere: Erstmals findet das Turnier mit 24 statt 16 Mannschaften statt. Zudem wird es erstmals im Juni/Juli und nicht mehr im Januar/Februar ausgetragen. Titelverteidiger ist Kamerun.

Baldé und Diatta treffen für den Senegal

Im ersten Spiel der Gruppe C, ebenfalls in Kairo, gewann der Senegal erwartungsgemäß gegen Tansania mit 2:0 (1:0). Keita Baldé von Inter Mailand per Linksschuss vor und Krepin Diatta vom Club Brügge mit einem Gewaltschuss nach der Pause sicherten den Dreier für die Westafrikaner, die allerdings früh auf Sané verzichten mussten. Der Schalker wurde bereits in der 23. Minute verletzungsbedingt ausgewechselt.

Mit Algerien gab sich auch der zweite Favorit in Gruppe C keine Blöße - und gewann dank Toren von Bounedjah (34.) und Mahrez (43.) mit 2:0 gegen Kenia. Algerien und Senegal setzten sich damit an die Spitze der Tabelle.

aho/sid

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