Zahlen die Berliner die geforderte Summe?

Union mit Bülter einig - doch Magdeburg will mehr Geld

Marius Bülter

3. Liga oder Bundesliga? Marius Bülter. imago images

In Magdeburg steht Bülter noch bis 2020 unter Vertrag. Doch für die 3. Liga scheint der Offensivspieler überqualifiziert, kommt in der abgelaufenen Zweitligasaison auf je vier Tore und Vorlagen sowie eine kicker-Durchschnittsnote von 3,1. Der Knackpunkt ist das Geld: Magdeburg ruft eine Million Euro Ablöse auf - eine Summe, die Union (noch) nicht bereit ist an den FCM zu zahlen.

Dort hofft man aber auf die Einnahmen. Der "Bild" sagte Geschäftsführer Mario Kallnik (44): "Wir müssen auch an unsere Perspektiven denken und haben die Bedingungen klar kommuniziert."

Bülter ist sich aber mit Union einig - nur mit Union. Andere Wechselmöglichkeiten schließt die Spieler-Seite aus, einen Poker um den durchaus begehrten Angreifer wird es nicht geben. "Es wäre sehr schwierig, wenn man mir den Traum von der Bundesliga nehmen würde. Da würde für mich eine Welt zusammenbrechen", sagte Bülter der Bild. Auch Magdeburg würde von seinem Abgang profitieren, denn: Union unterbreitete bereits ein lukratives Angebot - nur eben nicht die gewünschte Million.

Für Bülter wäre der Sprung ins Oberhaus eine später Karriere-Aufstieg. Noch bis zum vergangenen Sommer kickte er beim SV Rödinghausen in der Regionalliga West. Nun hofft er auf eine Einigung der beiden Ost-Klubs.

Jim Decker

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