Auslosung, DFB-Pokal, 1. Runde

BVB trifft auf Großkreutz, Bayern in die Lausitz, Salmrohr "zufrieden"

Freut sich auf die erste Pokalrunde: Nico Toppmöller vom FSV Salmrohr.

Freut sich auf die erste Pokalrunde: Nico Toppmöller vom FSV Salmrohr. Getty Images

Unter der Leitung von DFB-Vizepräsident Peter Frymuth wurden 64 Lose aus zwei Töpfen gezogen und 32 Partien gebildet. Der klassentiefste Teilnehmer ist der FSV Salmrohr. Der Sechstligist darf sich dabei auf ein Heimspiel gegen Holstein Kiel freuen - Karl-Heinz Kieren, Sportlicher Leiter, war jedenfalls mit dem Los "zufrieden".

Der in Finanznöten steckende Drittliga-Absteiger Energie Cottbus hat das Traumlos FC Bayern München erhalten - und darf sich wohl auf ein ausverkauftes Haus freuen. Ein Traumlos erwischte auch der KFC Uerdingen, der auf Borussia Dortmund trifft - gerade für Kevin Großkreutz dürfte das ein ganz spezielles Spiel werden.

Rigo Gooßen, Präsident vom SV Drochtersen/Assel, hatte in der vergangenen Saison mit dem FC Bayern das Vergnügen, der Amateurklub wehrte sich, schied aber letztlich denkbar knapp mit 0:1 aus. Nun kommt wieder ein Schwergewicht der Bundesliga zu Besuch, diesmal ist es der FC Schalke. "Wir werden sehen, was geht", sagte Gooßen, der sich auf das Spiel auf jeden Fall freut.

Ein vergleichsweise schweres Los erwischte die TSG Hoffenheim, die bei den Würzburger Kickers antreten muss. Spannung verspricht auch das Nachbarschaftsduell zwischen Drittligist 1. FC Kaiserslautern und dem 1. FSV Mainz 05. Ebenfalls keine leichte Aufgabe hat der VfL Wolfsburg, der ebenfalls zu einem unangenehmen Drittligisten nach Halle muss. Bundesliga-Absteiger VfB Stuttgart muss derweil die weite Reise nach Rostock zum Duell mit dem FC Hansa antreten - an den Ort, wo man im Vorjahr bereits in Runde eins nach einem 0:2 die Segel streichen musste.

Nachbarschaftsduell in Bremen - Eichstätt zieht um

In Bremen kommt es indes zur Stadtmeisterschaft: Atlas Delmenhorst empfängt den SV Werder zum Derby. Die Freude über das Los war beim Außenseiter riesengroß. "Das ist Stadtteil gegen Stadtteil", freute sich Delmenhorsts Präsident Manfred Engelbart. Nicht unzufrieden war man auch bei Waldhof Mannheim, das die Frankfurter Eintracht empfangen wird - gerade mal 84 Kilometer trennen die beiden Städte.

Für eine große Überraschung hatte der SSV Ulm in der vergangenen Saison gesorgt, als man Titelverteidiger Eintracht Frankfurt gleich in der 1. Runde aus dem Turnier warf (2:1). Diesmal erwartet die Ulmer ein Derby, denn es geht gegen den 1. FC Heidenheim.

Neuauflage des Abbruch-Spiels aus 2015/16

Der VfL Osnabrück hat mit Pokal-Finalist RB Leipzig eine schwere Aufgabe erhalten, allerdings dürften sich auch die Sachsen nicht wirklich über einen Zweitliga-Aufsteiger freuen. Es ist zudem ein Pokal-Duell mit unschöner Vergangenheit: 2015/16 wurde die Partie beim Stand von 1:0 aus VfL-Sicht abgebrochen, weil ein aus dem Osnabrücker Fanblock geworfenes Feuerzeug Schiedsrichter Martin Petersen am Kopf getroffen hatte. Anschließend verloren die Lila-Weißen die Partie am "Grünen Tisch" mit 0:2 - und RB kam eine Runde weiter.

Erstmals im DFB-Pokal vertreten ist der VfB Eichstätt. Trainer Markus Mattes und seinen Schützlingen steht nun das "Spiel der Spiele" gegen die Berliner Hertha bevor. Das sei "unbeschreiblich" freute sich der Vereinsvorsitzende Thomas Hein und kündigte zugleich an, dass man bei dem "Hammerlos mit Sicherheit umziehen werden".

Die 1. Pokalrunde im Überblick

Die erste Hauptrunde 2019/20 ist übrigens angesetzt für den Zeitraum 9. bis 12. August 2019. Wann welche Partie genau angepfiffen wird, gibt der DFB nach eigenen Angaben frühestens zehn bis zwölf Tage nach der Auslosung bekannt.

drm

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