3. Liga

Jena: Verletzter Kühne bleibt - Eismann geht nun auch offiziell

Kaderplanung schreitet voran

Jena: Verletzter Kühne bleibt - Eismann geht nun auch offiziell

Sören Eismann, Matthias Kühne

Der eine bleibt, der andere geht: Carl Zeiss Jenas Matthias Kühne (re.) und Sören Eismann. imago images

Kühne bekam von den Thüringern ein neues Vertragsangebot, obwohl der 31-Jährige aufgrund eines Kreuzbandrisses noch längere Zeit fehlen wird. Die Verletzung hatte sich der Rechtsverteidiger Ende März im Drittliga-Spiel gegen den VfR Aalen zugezogen. Schon kurz danach hatten die Verantwortlichen eine Verlängerung des Vertrags angekündigt, "weil Matze diese Wertschätzung verdient hat", wie FCC-Geschäftsführer Chris Förster auf der Klubwebsite sagte. "Er war auf dem Platz und auch daneben ein wichtiger Spieler, und wir trauen ihm diese Rolle auch nach der schweren Verletzung wieder zu."

Kühne spielt seit 2016 für Jena. Zuvor war der im sächsischen Wurzen geborene Defensivmann für Duisburg, Babelsberg, Elversberg und Sachsen Leipzig aktiv. Insgesamt lief er 120-mal in der 3. Liga auf. "Ich bin den Verantwortlichen des Clubs sehr dankbar, dass sie mir diese Möglichkeit geben, mich nach der schweren Verletzung zurück zu kämpfen. Ich hoffe natürlich, bald wieder auf dem Platz stehen und das in mich gesetzte Vertrauen mit Leistungen zurückgeben zu können", sagte er.

Eismann verlässt den FCC nun auch offiziell

In der kommenden Saison nicht mehr zum FCC-Kader gehören wird Sören Eismann. Das bestätigte der Verein nun auch offiziell. Der Mittelfeldmann verlässt den Verein nach 194 Drittliga-Spielen im Trikot der Thüringer. Der Abschied falle ihm nicht leicht, sagte der Eismann, der mit dem Verein 2017 in die 3. Liga aufgestiegen war: "Der FCC ist meine fußballerische Heimat, in der ich mich unglaublich wohlgefühlt habe." Wohin es den 31-Jährige verschlägt, ist noch nicht klar.

pau