Wechsel innerhalb der Liga

"Auf vielen Positionen einsetzbar": Unterhaching holt Heinrich

Zurück in der Heimat: Moritz Heinrich.

Zurück in der Heimat: Moritz Heinrich. imago images

In Oberbayern wurde Heinrich nicht nur geboren, er spielte dort auch bereits. Von 2006 bis 2017 wurde er bei den Münchner Löwen ausgebildet und sammelte bei der Zweitvertretung der Sechziger in 28 Partien Regionalliga-Erfahrung (zwei Tore). Den 21-Jährigen zog es anschließend nach Münster, er unterschrieb seinen ersten Profivertrag. Seither lief er 41-mal in der 3. Liga auf und schoss ein Tor. Auch in der deutschen U-19- und U-20-Nationalmannschaft verzeichnete Heinrich insgesamt drei Einsätze.

Der Abgang des offensiven Mittelfeldspielers bei den Preußen stand schon länger fest, denn sein Vertrag wurde nicht verlängert. Heinrich unterschreibt bei der SpVgg nun für zwei Jahre bis 2021. "Wir freuen uns, dass er wieder zurück in seiner Heimatregion ist", sagte Trainer Claus Schromm und fügte an: "Wir erhoffen uns von ihm Variabilität und Entscheider-Qualitäten in der Offensive. Er ist auf einigen Positionen einsetzbar."

"Ich freue mich darauf, wieder nach Hause zu kommen", erklärte Heinrich: "Ich habe die Entwicklung von Unterhaching in den letzten Jahren verfolgt und bin deswegen froh, jetzt ein Teil dieser Mannschaft zu werden." In der Münchner Vorstadt trifft er zudem einen alten Bekannten wieder. Christoph Greger genoss seine fußballerische Ausbildung ebenfalls bei 1860 und wechselte anschließend nach Haching. "Seit unserer Zeit bei 1860 sind wir gute Freunde", freute sich Heinrich.

kon