Außenverteidiger heuert an der Bremer Brücke an

Die pure Erfahrung: Osnabrück holt Wolze aus Duisburg

Kevin Wolze

Abschiedsgruß Richtung MSV Duisburg, Willkommensgeste für den VfL Osnabrück: Kevin Wolze bleibt der 2. Liga erhalten. imago images

"Ich wollte unbedingt weiterhin in der 2. Bundesliga spielen." Mit diesen Worten begründet Wolze, langjähriger Führungsspieler des MSV Duisburg, seinen Abschied in diesem Sommer von den Zebras - und seinen Wechsel zu Zweitliga-Aufsteiger VfL Osnabrück.

Wie gut das deutsche Unterhaus zum gebürtigen Wolfsburger passt, offenbart die Statistik: Wolze, vornehmlich auf dem linken Flügel als Verteidiger, Antreiber, Flankengeber und abschlussstarker Standardspezialist eingesetzt, hat seit 2011 kontinuierlich für Duisburg gespielt. In diesem Zeitraum, in dem der Linksfuß auch drei Drittliga-Spielzeiten samt zwei Aufstiegen mitgemacht hat, ist Wolze sage und schreibe 150-mal in der 2. Liga zum Einsatz gekommen. 27 Tore und 16 Vorlagen sprechen dabei für seine Abschlussquote wie für seine Übersicht vor dem Tor.

Nun darf sich Osnabrück auf den langjährigen Zebras-Profi freuen. "Kevin Wolze ist auf der linken Seite variabel einsetzbar. Er kann sowohl aus der defensiven als auch in der etwas offensiveren Interpretation der Spielposition Akzente setzen", wird VfL-Sportdirektor Benjamin Schmedes bezüglich des Transfers zitiert. "Neben dem hohen Maß an Erfahrung in der 2. Bundesliga, werden wir durch ihn noch unberechenbarer bei unseren Standardsituationen."

Wolze selbst sagt noch: "Ich habe mich aus den sich mir gebotenen Möglichkeiten ganz bewusst für den VfL Osnabrück entschieden. Daniel Thioune (Trainer; Anm.d.Red.) und Benjamin Schmedes haben sich intensiv um mich bemüht und mir eine Perspektive aufgezeigt, in der ich mich zu 100 Prozent wiederfinde. Ich hatte tolle Jahre beim MSV Duisburg, nun freue ich mich auf die neue Herausforderung beim VfL Osnabrück und an der Bremer Brücke."

mag

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