Struff klettert in der Weltrangliste auf Platz 38

"Einer der Gefährlichsten": Zverev trifft auf Brown

Dustin Brown

Streckte sich erfolgreich gegen John Millman: Dustin Brown. imago images

Der 34-Jährige aus Winsen erspielte sich am Dienstag ein 6:4, 7:6 (7:3) gegen John Millman aus Australien und bestach dabei mit großer Leidensfähigkeit und vielen seiner bekannten Stoppbälle. Ein 2:4 im zweiten Satz drehte Brown noch, war im Tiebreak dann im Vorteil und sicherte eine positive Bilanz der deutschen Profis am Dienstag. Zuvor war schon Jan-Lennard Struff ins Achtelfinale eingezogen.

Dustin ist einer der gefährlichsten Spieler auf Rasen. Vor allem, wenn man vorher selbst noch kein Match gespielt hat.

Alexander Zverev

"Dustin ist einer der gefährlichsten Spieler auf Rasen. Vor allem, wenn man vorher selbst noch kein Match gespielt hat", hatte Zverev schon im Vorfeld gesagt - und muss nun am Donnerstag erstmals bei einem ATP-Turnier gegen Brown antreten. Zverev selbst hatte als topgesetzter Profi bei der mit 754 540 Euro dotierten Rasenveranstaltung ein Freilos in der ersten Runde. Die Nummer fünf der Weltrangliste nutzt den MercedesCup nach seinem offenbar überstandenem Formtief als Vorbereitung auf Wimbledon.

Struff im Achtelfinale gegen Kohlschreiber-Bezwinger Kecmanovic

In Brown trifft er auf einen ähnlich großen Spieler (Brown: 1,96 Meter, Zverev: 1,98 Meter), der oft das klassische Serve-and-volley zeigt und vor allem mit Stoppbällen seine Gegner nervt. So auch Millman, der bei kühlen Temperaturen von unter 20 Grad immer wieder kopfschüttelnd in Richtung seines Gegners blickte.

Zuvor hatte sich bereits Jan-Lennard Struff für das Achtelfinale qualifiziert und seine derzeit starke Form unterstrichen. In einem intensiven Match mit spektakulären Punkten bezwang der 29-Jährige aus Warstein den an Nummer acht gesetzten Kanadier Denis Shapovalov 7:5, 6:4. In Stuttgart trifft er nun auf den Serben Miomir Kecmanovic, der am Montag Philipp Kohlschreiber ausgeschaltet hatte. Struff kam bei den French Open ins Achtelfinale und steht als derzeit 38. der Weltrangliste erstmals in seiner Karriere unter den Top 40.

Gojowczyk schon raus

Ausgeschieden ist dagegen Peter Gojowczyk. Der Deutsche gewann gegen den Franzosen Gilles Simon zwar den ersten Satz mit 6:4, musste aber anschließend zwei Durchgänge in Serie abgeben (2:6 und 3:6) und verlor dadurch das Match.

jch/dpa