Andreas Heyden glaubt an Weiterentwicklung

DFL: "eFootball ist kein Trend, sondern Realität"

Andreas Heyden, Geschäftsführer DFL Digital Sports im Gespräch mit kicker eSport.

Andreas Heyden, Geschäftsführer DFL Digital Sports im Gespräch mit kicker eSport. kicker eSport

Jeder Fußballverein soll die Möglichkeit bekommen, in den eSport einzusteigen. Von dieser Idee soll vor allem der Breitensport profitieren. Die stärkere Einbindung der Profivereine ist ein weiterer Schritt, der immer mehr dazu führt, dass der eSport ein Thema wird. Vor allem Jugendliche sollen über den digitalen Sport in die Vereinsstrukturen finden und im besten Fall auch die analoge Variante gut finden. Die Grenzen sollen fließend ineinander übergehen. Das ist das Ziel der meisten Vereine. Dass es sich dabei nicht nur um einen Trend handelt, machte die DFL nun noch einmal in Person von Andreas Heyden, Geschäftsführer Digital Sports, deutlich.

Geringe Eintrittshürde ein großes Plus

Doch wie lange wird es noch dauern, bis Sportvereine ohne Probleme eSport-Abteilungen gründen können oder eSport-Vereine auch die Unterstützung anderer sportlicher Organisationen bekommen? Wann es soweit sein könnte, dass eFootball als offizielle Sportart anerkannt wird, das wollte Andreas Heyden auch nicht prognostizieren, eines sei für die DFL jedoch ganz klar: "eFootball ist kein Trend und keine Strategie, sondern ganz klar Realität heute. Heute kann jeder auf einer sehr geringen Eintrittshürde eFootball betreiben. Ich brauche keinen Greenkeeper und keinen Platz, ich brauche einen Computer." Aufgrund dieser geringen Eintrittshürde glaube man daran, "dass sich sehr schnell, sehr viele kleine unabhängige Strömungen bilden, die dann entsprechend das gesamte Thema mit heben", so Heyden abschließend.

Nicole Lange

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