Wolfsburgs neuer Linksverteidiger kommt wohl aus Ingolstadt

Otavio und das Kuchen-Signal

Paulo Otavio

Auf dem Sprung in die Bundesliga: Paulo Otavio. imago images

Zu sehen ist eine festlich geschmückte Tafel. Eine private Feier in Brasilien, viel Musik, Paulo Otavio ist dabei. Seine Freundin und zahlreiche weitere Bekannte veröffentlichen bei Instagram Fotos und Videos, die vielsagend sind. Klar zu erkennen: Kleine Kuchen, fein dekoriert mit dem VfL-Wappen und Trikots mit der Rückennummer 6.

Das eindeutige Signal: Einem Deal zwischen Wolfsburg, Otavio und Zweitliga-Absteiger Ingolstadt dürfte nicht mehr viel im Wege stehen. Dem Vernehmen muss noch der Medizincheck des Linksverteidigers erfolgen, beim VfL soll der Brasilianer in die Rolle des Backups von Jerome Roussillon schlüpfen.

Otavios Vorteil: Er kennt bereits den neuen Trainer Oliver Glasner aus einer gemeinsamen Saison beim Linzer ASK, hat sich zudem in zwei Jahren beim FC Ingolstadt an den deutschen Profifußball gewöhnt. Wenngleich der Schritt in die Bundesliga für den schnellen 24-Jährigen, der bislang 35 Zweitliga-Einsätze vorweisen kann (zwei Assists), eine neue Herausforderung bedeutet. In puncto Identifikation mit dem vermeintlich neuen Arbeitgeber ist Otavio aber offensichtlich bestens gerüstet.

Thomas Hiete

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