Gebenbach schrammt knapp am historischen Erfolg vorbei

Trotz Niederlage: TSV Rain am Lech feiert Regionalliga-Rückkehr

Fabian Triebel

Zurück in der Regionalliga Bayern: Fabian Triebel feierte mit dem TSV Rain am Lech den Aufstieg. imago images

Der TSV 1896 Rain am Lech hat den letzten Startplatz für die kommende Regionalliga-Saison in Bayern ergattert. Nachdem die erste Runde der Aufstiegsrelegation gegen Heimstetten noch knapp verloren gegangen war (1:1; 1:2), behielt der Klub aus der schwäbischen Provinz nun gegen Gebenbach die Oberhand.

Den Grundstein für den Aufstieg legte der Zweite der Bayernliga Süd bereits im Hinspiel am vergangenen Mittwoch. Maximilian Käser sicherte dem Klub mit seinem Doppelpack in Gebenbach den 2:0-Erfolg - und damit eine prächtige Ausgangslage für das Rückspiel vor eigenem Publikum.

Vor 972 Zuschauern im Georg-Weber-Stadion in Lech musste die Schneider-Elf trotzdem 95 Minuten zittern, denn die DJK Gebenbach schrammte nur um Haaresbreite am großen Comeback vorbei. DJK-Mittelfeldspieler Dominik Haller - in dieser Saison mit 17 Toren und 21 Vorlagen einer der herausragenden Akteure bei den Oberpfälzern - hatte mit dem Führungstreffer nach einer Stunde den Glauben an die Sensation genährt. Am Ende lagen die Spieler aus dem 900-Einwohner-Dörfchen dennoch bedröppelt auf dem Spielfeld.

Gebenbach verpasst vierten Aufstieg in sieben Jahren

Damit verpassten Haller & Co. den historischen Erfolg binnen einer Woche zum zweiten Mal. Auch in der ersten Relegationsrunde kassierte das Team von Coach Faruk Maloku eine Heimniederlage (0:1 gegen Rosenheim), um dann im Rückspiel trotz eines Chancenplus mit einem 1:1 knapp zu scheitern. Für Gebenbach, das 2012 noch in der Kreisliga (8. Liga) spielte, wäre es der erste Regionalliga-Aufstieg der Vereinsgeschichte gewesen.

tow