Duo unterschrieb für drei Jahre bei den Störchen

Kiel holt Lauberbach und Baku

Lion Lauberbach

Zwickau lässt ihn gehen: Lion Lauberbach schließt sich Holstein Kiel an. imago images

Der groß gewachsene (1,94 Meter) Angreifer Lauberbach stammt aus der Jugend von Rot-Weiß Erfurt, debütierte für dessen erste Mannschaft im August 2017 in der dritten Liga. In der abgelaufenen Saison wechselte der 21-Jährige zu Zwickau, nach 27 Ligaspielen (vier Tore, zwei Vorlagen) führt ihn sein Weg nun für mindestens drei Jahre nach Kiel. Über die Modalitäten des Transfers wurde Stillschweigen vereinbart.

"Das sportliche Konzept der KSV ist darauf ausgerichtet, mit jungen, technisch gut ausgebildeten Spielern wie Lion Lauberbach zu arbeiten und sie besser zu machen", erklärt Fabian Wohlgemuth, Geschäftsführer Sport der Störche.

Lauberbach ist mit der Wahl seines neuen Arbeitgebers zufrieden: "Ich habe mich bewusst dazu entschieden, den Schritt zu wagen und nach Kiel zu wechseln, weil Holstein zu einem sehr interessanten Verein für junge Spieler geworden ist. Hier setzt man auf Talente und schenkt ihnen das nötige Vertrauen, was mich positiv stimmt, mich in der Mannschaft etablieren zu können und möglichst viel Einsatzzeit zu erhalten."

Zwickau handelt in Lauberbachs Interesse

Für Zwickaus Sportdirektor Toni Wachsmuth war der Wechsel keine einfache Entscheidung: "Auf der einen Seite bestätigt das unsere tägliche Arbeit im Training und zeigt, wie gut sich gerade junge Spieler in Zwickau entwickeln können. Auf der anderen Seite ist der Abgang von Lion natürlich ein sportlicher Verlust. Schlussendlich haben wir mit dem Wechsel aber Lions Wunsch entsprochen, die Chance wahrzunehmen und mit Holstein Kiel in der Zweiten Liga zu spielen."

Baku kommt aus Großaspach

Auch der zweite Neue spielte zuvor in der 3. Liga: Makana Baku machte in der Saison 2018/19 alle Liga-Partien (vier Tore) im Dress von Sonnenhof Großaspach und unterzeichnet nun ebenfalls für drei Jahre bei Holstein.

"Dass Makana Baku in Großaspach alle Saisonspiele bestritten hat, zeugt von einer enormen Kontinuität und kommt einem Alleinstellungsmerkmal gleich. Es zeigt darüber hinaus, dass er zu den auffälligsten Akteuren in dieser Liga zählte", befand Fabian Wohlgemuth. "Außerdem sind wir uns sicher, dass er als schneller und dribbelstarker Außenspieler unserer Offensive neue Impulse verleihen kann", so der Geschäftsführer Sport.

Baku selbst hofft auch eine Etage höher auf viele Einsätze: "Dass Holstein Kiel für attraktiven Offensivfußball steht, ist mir nicht entgangen und kommt mir und meiner Spielweise natürlich entgegen. Deshalb hoffe ich, auch in der zweiten Liga möglichst viele Spiele absolvieren und meine Entwicklung hier fortsetzen zu können."

nba/kon