Nürnberger werden für Fan-Vergehen in drei Spielen bestraft

Rauchtöpfe, Tennisbälle, Bengalos: FCN muss 39.000 Euro zahlen

Schwarze Bälle fliegen Richtung Jadon Sancho

Ecke nicht ausführbar: Schwarze Bälle prasseln auf Jadon Sancho nieder. imago images

Das DFB-Sportgericht verurteilte die Nürnberger im Einzelrichterverfahren zu der Geldstrafe, von der bis zu 8500 Euro vom Verein für sicherheitstechnische, infrastrukturelle und gewaltpräventive Maßnahmen verwendet werden können. Dies müsste der FCN, der dem Urteil bereits zugestimmt hat, dem DFB bis zum 31. Dezember 2019 nachweisen.

Bestraft wurden die Nürnberger vom DFB-Sportgericht wegen Vorfällen in drei Ligaspielen. Am 18. Februar waren beim Heimspiel gegen Borussia Dortmund (0:0) im Bereich der Heimfans vor dem Anpfiff sowie in der 31. Minute mindestens zehn Rauchtöpfe gezündet worden. Außerdem wurden in der 13., 41. und 45. Minute jeweils zahlreiche schwarze tennisballgroße Bälle auf das Spielfeld geworfen. Die Räumung des Platzes hatte jeweils zwei Minuten gedauert.

Bei zwei anderen Partien brannten FCN-Anhänger zudem Bengalische Feuer ab. Während des Bundesligaspiels bei Hannover 96 (0:2) am 9. Februar mindestens acht, beim Spiel beim VfB Stuttgart (1:1) am 6. April 2019 sechs.

ski