UEFA rudert zurück

Überraschung: U-21-EM doch noch mit alten Fußballregeln

Trainer Stefan Kuntz

Muss mit seinen Spielern wieder umdenken: U-21-Trainer Stefan Kuntz. imago

Die Anpassungen, unter anderem für das strafbare Handspiel, durch die Regelhüter des International Football Association Boards IFAB werden in Wettbewerben der UEFA erst vom 25. Juni an in Kraft treten. Das teilte die UEFA am Dienstag vor einem Treffen ihrer Mitgliedsverbände in Paris mit.

Die neuen Regeln gelten eigentlich vom 1. Juni an, das IFAB hatte jedoch Spielraum bei der Umsetzung eingeräumt. Damit sind unter anderem die Spiele des Nationalteams am Freitag in Weißrussland und zwei Tage später in Mainz gegen Estland, die U-21-EM in Italien und San Marino sowie die Halbfinals und das Endspiel der Nations League in Portugal nicht betroffen.

Damit solle verhindert werden, dass es durch die kurze Vorbereitungszeit zu Störungen in laufenden Wettbewerben komme, begründete die UEFA ihre Entscheidung. Derweil wird die Frauen-WM (7. Juni bis 7. Juli), die am Wochenende in Frankreich beginnt, wie geplant mit den neuen Regeln durchgeführt, da die FIFA hier das Sagen hat.

Durch die Änderungen wird unter anderem die umstrittene Handregel modifiziert, zudem kommt es bei Auswechslungen, der Ausführung von Freistößen und Bestrafungen von Trainern zu Neuerungen.

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