Verona steigt wieder einmal in die Serie A auf

Runter, hoch, runter, hoch - Hellas wieder da

Hoch geht's: Siegtorschütze Karim Labiri zeigt an, wohin es für Hellas geht.

Hoch geht's: Siegtorschütze Karim Labiri zeigt an, wohin es für Hellas geht. imago images

Es lief die 83. Spielminute, als Veronas Linksaußen Karim Laribi zum erlösenden 3:0 traf. Zu dem Zeitpunkt spielten die Gialloblu in doppelter Überzahl, da zwei Akteure Cittadellas mit der Ampelkarte des Feldes verwiesen wurden (62., 77.).

Der Aufstieg ist die Krönung einer mittelmäßigen Saison. Mit einer Tordifferenz von +3 lief der ehemalige Scudetto-Gewinner aus dem Jahr 1985 auf dem fünften Tabellenplatz der Serie B ein. Vor allem in der Schlussphase der Saison war die Luft raus (1/4/4). In der Aufstiegsrunde bewies Verona trotz durchwachsener Ergebnisse einen langen Atem und die nötige Cleverness zum richtigen Zeitpunkt.

Der Fahrstuhl ist im Dauereinsatz

Zunächst schaltete das von Alfredo Aglietti trainierte Team die AC Perugia mit 4:1 nach Verlängerung aus. Dann gewann Hellas nach Hin- und Rückspiel gegen Delfino Pescara (0:0, 1:0), um schließlich gegen Cittadella zur Aufholjagd anzusetzen.

Ein Blick auf die jüngere Vergangenheit des ehemaligen Klubs von Thomas Berthold, Filippo Inzaghi und Luca Toni zeigt, dass der Verein kaum mehrere Jahre am Stück in derselben Liga gespielt hat. 2011 stieg Hellas in die zweite, 2013 in die erste Liga auf. Nach der dritten Saison ging es zurück in die Serie B. Danach folgten: Wiederaufstieg, Abstieg, Wiederaufstieg.

mxb