BVB "in guten Gesprächen" mit dem Trainer

Favre: Neuer Vertrag bis 2021

BVB-Trainer Lucien Favre

Soll den aufgerüsteten Kader weiter verfeinern: BVB-Trainer Lucien Favre erhält einen neuen Vertrag bis 2021. imago images

Favre befindet sich in Urlaub, erst am 3. Juli erwartet er seine Spieler in Dortmund zurück. Wenn dann wie immer zum Vorbereitungsstart die Leistungsdiagnostik ansteht, dürfte sich ein neues Arbeitspapier in den privaten Papieren des Trainers befinden. Dessen Vertragsverlängerung steht bevor. "Wir sind in guten Gesprächen", teilte Sportdirektor Michael Zorc auf Anfrage mit, und es wäre überraschend, wenn diese guten Gespräche nicht ans Ziel führen würden.

Noch eine Saison, bis zum 30. Juni 2020, ist Favre an den Vizemeister gebunden. Weil man beim BVB mit seiner Arbeit bisher sehr zufrieden war, soll es jetzt ein Jahr Zuschlag geben, bis 2021 (und nicht, wie es irrtümlich hieß, bis 2022).

So wäre die Ausgangssituation der Zusammenarbeit zwischen Verein und Fußballlehrer wiederhergestellt: Als der Schweizer vor zwölf Monaten in Dortmund unterschrieb, wurde er für eine Schaffensperiode von zwei Spielzeiten gebucht.

In der vollen Überzeugung, dass Favre den schon jetzt deutlich aufgewerteten Dortmunder Kader weiter verfeinern und titelfähig machen wird, wird ihm nun die Verantwortung für die Zeit von 2019 bis 2021 übertragen.

Ungeachtet der schon häufiger thematisierten Schwächen (Motivation, Ansprache) fallen seine Zustimmungswerte in Dortmund hoch aus. Das liegt an Favres Fachkompetenz, an seinem Detailwissen, vor allem aber: an seiner menschlichen Integrität.

Thomas Hennecke

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