Das kommt auf die Bundesligisten bei der Auslosung zu

Champions-League-Töpfe 2019/20: Wo Dortmund & Co. landen

Champions-League-Auslosung

Ende August werden die Champions-League-Los wieder gezogen. Getty Images

Am späten Samstagabend wird nicht nur der Champions-League-Sieger feststehen, sondern auch, welche acht Klubs bei der Auslosung der Gruppenphase 2019/20 den ersten Topf bilden werden. Dieser setzt sich wie in den letzten Jahren aus dem Champions- und Europa-League-Titelverteidiger sowie den Meistern der sechs in der UEFA-Fünfjahreswertung bestplatzierten Verbände zusammen.

Für die kommende Saison bedeutet das: Liverpool/Tottenham (CL-Sieger), Chelsea (EL-Sieger), der FC Barcelona (Meister Spanien), Manchester City (Meister England), Juventus Turin (Meister Italien), Bayern München (Meister Deutschland), Paris St. Germain (Meister Frankreich) und Zenit St. Petersburg (Meister Russland) können in der Champions-League-Gruppenphase 2019/20 schon einmal nicht aufeinandertreffen.

Dortmund geht den Madrider Klubs aus dem Weg

Doch auch andere Klubs haben bereits vor der Qualifikation und rund drei Monate vor der Auslosung in Monaco (29. August) Gewissheit, welchem Topf sie angehören werden - darunter auch die anderen Bundesligisten: Vizemeister Borussia Dortmund wird seinem UEFA-Koeffizienten gemäß wie auch Real Madrid, Atletico, Neapel, Schachtar Donezk und der unterlegene Champions-League-Finalist erneut im zweiten Topf landen. Die beiden übrigen Plätze werden erst nach der Qualifikation vergeben.

Bayer Leverkusen, das sein Königsklassenticket erst am 34. Spieltag gelöst hatte, ist nicht mehr aus dem dritten Topf zu verdrängen, hat aber auch keine Chance mehr auf den zweiten, selbst wenn Porto, Kiew und Ajax, deren UEFA-Koeffizient jeweils höher ist, allesamt in der Qualifikation scheitern sollten. Debütant RB Salzburg, Valencia und Inter Mailand werden ebenfalls im dritten Topf landen, aller Voraussicht nach auch Olympique Lyon, das sich durch Chelseas Europa-League-Triumph den Umweg über die Quali spart.

Leipzig muss die schwerste Gruppe fürchten

Und RB Leipzig? Der Bundesliga-Dritte und DFB-Pokalfinalist, kommt nach bisher zwei Europapokal-Spielzeiten auf einen UEFA-Koeffizienten von 22,000 - das reicht nur für den vierten und letzten Topf, auf dessen Mitglieder in der Gruppenphase stets die auf dem Papier schwersten Kontrahenten warten. Auf Vorrundengegner wie Lille oder Champions-League-Neuling Atalanta Bergamo brauchen die Leipziger jedenfalls nicht zu hoffen, sie werden sich im selben Topf befinden.

Damit ist das Bundesliga-Quartett wie schon im Vorjahr über alle vier Töpfe verteilt, wird sich in der Gruppenphase aber aus dem Weg gehen: Teams aus demselben Verband können erst ab dem Viertelfinale aufeinandertreffen.

jpe