Stuttgart zahlt rund 2,5 Millionen Euro an Paderborn

Von Auf- zu Absteiger: Klement erklärt Wechsel zum VfB

Philipp Klement

22 Scorerpunkte in der abgelaufenen Zweitliga-Saison: Philipp Klement. imago images

Nach dem bestandenen Medizincheck am Vormittag machte der VfB Stuttgart Klements Verpflichtung am Mittwochnachmittag offiziell: Der offensive Mittelfeldspieler, der rund 2,5 Millionen Euro Ablöse kostet, erhält einen Vierjahresvertrag bis 2023.

"Wir brauchen Spieler wie Philipp Klement, die uns in der zweiten Liga besser machen und auch ganz klar das Potenzial für die Bundesliga mitbringen", sagt VfB-Sportvorstand Thomas Hitzlsperger. "Noch wichtiger ist aber die Bereitschaft, sich frühzeitig für den VfB zu entscheiden. Das hat Philipp getan. Wir sind sehr froh, dass wir ihn von einem Wechsel zum VfB überzeugen konnten."

Klement: "Jetzt erst recht!"

Klement berichtet von "vielen guten Gesprächen" mit Hitzlsperger und VfB-Sportdirektor Sven Mislintat in den vergangenen Wochen. "Dabei ist mir sehr schnell klar geworden, dass ich unabhängig von der Ligazugehörigkeit unbedingt zum VfB wechseln möchte, weil ich von der langfristigen Perspektive des Vereins und der Spielidee des Trainers überzeugt bin. Und nach dem Abstieg kann ich nur sagen: Jetzt erst recht, ich freue mich auf den Start der Vorbereitung und auf die neue Saison!"

Klement stammt aus der Jugendabteilung des 1. FC Kaiserslautern. 2011 wechselte er zum 1. FC Nürnberg, der ihn zwischenzeitlich nach Rostock verlieh, und landete 2014 schließlich in Mainz. Dort verzeichnete er 2015/16 schließlich seine bisher einzigen beiden kurzen Bundesliga-Einsätze, ansonsten lief er für die zweite Mannschaft des FSV in der 3. Liga auf. Im Januar 2018 verpflichtete ihn schließlich Paderborn, damals noch Drittligist, und verhalf ihm endgültig zum Durchbruch im Profifußball. Zum Paderborner Bundesliga-Aufstieg steuerte Klement in 31 Einsätzen 16 Tore und sechs Assists bei (kicker-Notenschnitt 2,80).

Auf eine ähnliche Bilanz hofft nun wohl auch der VfB. Nach den Mittelfeldspielern Atakan Karazor (Holstein Kiel) und Mateo Klimowicz (Instituto Cordoba) ist Klement der dritte Sommerneuzugang im "Ländle".

jpe

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