Tennis

Mischa Zverev ohne Chance - Struff glatt durch

French Open: Hanfmanns Erfahrung gegen Nadal - Maden weiter

Mischa Zverev ohne Chance - Struff glatt durch

Jan-Lennard Struff

Die Faust geballt: Jan-Lennard Struff ist eine Runde weiter. Getty Images

Maden stemmt sich gegen den Trend

Für einen Stimmungsaufheller im Team des Deutschen Tennis Bund sorgte ein 29 Jahre alter Qualifikant aus Stuttgart. Yannick Maden kam nach einem mehr als dreistündigen Kampf gegen den Belgier Kimmer Coppejans auf dem kleinen Außenplatz 4 durch ein 7:6 (7:0), 7:5, 6:3 weiter und steht zum ersten Mal in seiner Karriere in der zweiten Runde eines Grand-Slam-Turniers. Dort bekommt es die Nummer 114 der Weltrangliste mit dem elfmaligen Champion und dem Sandplatz-Ass Rafael Nadal zu tun. "Klar ist das super, hier in Roland Garros gegen ihn zu spielen. Ich werde mein Bestes versuchen und hoffe, dass ich einigermaßen gut dastehen kann", sagte Maden "unglaublich glücklich".

Nadal hatte dem Karlsruher Yannick Hanfmann beim 6:2, 6:1, 6:3 keine Chance gelassen. Aber immerhin ist der Deutsche eine Erfahrung reicher, denn er spielte beim größten Sandplatzturnier gegen den besten Sandplatzspieler der Welt.

Auch Mischa Zverev, Gojowczyk und Molleker raus

Ausgeschieden in der Herren-Konkurrenz ist auch Mischa Zverev. Der ältere Bruder des Weltranglisten-Fünften Alexander Zverev unterlag dem Franzosen Richard Gasquet 3:6, 4:6, 3:6. Für Alexander Zverev beginnt das Sandplatz-Spektakel am Dienstag (11 Uhr) gegen den Australier John Millman.

Mit Peter Gojowczyk war für einen weiteren deutschen Spieler schon in Runde eins Schluss. Er unterlag Lokalmatador Jo-Wilfried Tsonga in vier Sätzen.

Und auch Rudolf Molleker ist nach einer Viersatz-Niederlage gegen Alexander Bublik bereits ausgeschieden.

Struff glatt durch

Für gute Nachrichten sorgte am Abend Jan-Lennard Struff. Mit einem Sieg gegen den kanadischen Shooting Star Denis Shapovalov hat der Deutsche die zweite Runde erreicht. Der 29-Jährige aus Warstein rang seinen an Nummer 20 gesetzten Kontrahenten am Montag 7:6 (7:1), 6:3, 6:4 nieder. Nach 2:10 Stunden verwandelte der seit Wochen stark spielende Struff seinen ersten Matchball.

dpa/mst

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