Nein zum HSV - die Tendenz beim Trainer geht Richtung Ausland

Labbadia: "Ich habe es geliebt"

Bruno Labbadia

Bruno Labbadia kann sich ein Engagement im Ausland vorstellen - West Bromwich Albion soll Interesse zeigen. picture alliance

Seine letzte Dienstreise mit dem VfL Wolfsburg ist beendet, nach ein paar Tagen in China ist Bruno Labbadia zurück in Deutschland. Nun gilt es, die Zukunftsplanungen weiter voranzutreiben. Ein Engagement in Deutschland ist dabei auch angesichts der bereits vergebenen Trainerplanstellen nahezu ausgeschlossen. "Momentan gibt es ein, zwei Sachen, die ausstehen, wo ich mir Gedanken mache", sagte Labbadia am Samstagabend im Sportschau-Club. "Ich gehe momentan eher davon aus, dass es eventuell ins Ausland geht."

Zerschlagen sich diese Möglichkeiten oder entscheidet Labbadia für sich, dass nicht das Passende dabei ist, könnte er sich nach seiner intensiven Zeit in Wolfsburg mit dem Abstiegskampf und dem Einzug in den Europapokal eine Auszeit vorstellen. "Dann kann es sein, dass ich einfach eine Pause mache und das Leben genieße." Nicht in den Genuss einer dritten Amtszeit des Fußballlehrers kommt hingegen der Hamburger SV. "Zum jetzigen Zeitpunkt ist das kein Thema für mich", sagt Labbadia. "Ich will ein neues Kapitel aufschlagen." Dieses könnte in England liegen. Denn nach Informationen des "Telegraph" soll Labbadia bei West Bromwich Albion im Gespräch sein. Demnach sollen am Montag Gespräche zwischen dem Zweitligisten und Labbadia stattfinden. Allerdings werden die "Baggies" im weiteren Verlauf der Woche noch andere Kandidaten unter die Lupe nehmen.

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VfL-Spieler haben Labbadia beeindruckt

Auf sein abgeschlossenes Kapitel in Wolfsburg blickt der Trainer mit großer Begeisterung zurück. "Ich bin extremst dankbar, dass ich die Zeit mit meiner Mannschaft gehabt habe. Eine fantastische Mannschaft mit Charakter und Einstellung." Die VfL-Spieler haben ihren Boss beeindruckt. "Ich habe es geliebt, mit ihnen zu arbeiten. Sie sind bedingungslos den Weg mitgegangen, haben alles aufgesaugt. Eine größere Genugtuung und Zufriedenheit kannst du als Trainer gar nicht bekommen."

Thomas Hiete

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