Ehemaliger Weltstar brutal von Keeper getroffen

Nach Torwart-Tritt: Rooney rettet DC spät

DC United

Glatt Rot: Nach einem brutalen Tritt gegen Wayne Rooney sah New-England-Keeper Matt Turner die Ampelkarte. imago images

Dabei war es nicht zu erwarten, dass sich der Hauptstadtklub bei den Revolutions so schwer tun würde - vor allem nicht in Überzahl.

Nach einer durchwachsenen ersten Hälfte, die wenig Torchancen zu bieten hatte, nahm die Partie erst ab der 56. Minute so richtig Fahrt auf: Nach einem Chip über die Abwehr enteilte Rooney der Hintermannschaft und spitzelte den Ball am herausstürmenden New-England-Keeper Turner vorbei. Der Schlussmann verschätzte sich und sprang in Kung-Fu-Manier in die Brustregion des ehemaligen Stürmers von Manchester United, wofür er vom Schiedsrichter mit glatt Rot vom Platz gestellt wurde.

Rooney blieb anschließend länger liegen, konnte nach einer Behandlungspause aber weitermachen. DC konnte die Überzahl in der Folge nicht zu seinen Gunsten nutzen - und geriet nach etwas mehr als einer Stunde sogar in Rückstand: "Revs"-Stürmer Penilla brachte durch sein zweites Tor aus den letzten drei Spielen seine Mannen per Kopf in Führung (61.).

Rückstand trotz Überzahl

Erst kurz vor Ende der Partie kam Wahsington zum Ausgleich, nachdem der zuvor brutal zu Boden getretene Wayne Rooney einen Handelfmeter souverän ins linke Eck verwandelte (90.). Somit bleibt DC nach 15 Spieltagen weiterhin mit einem Punkt Vorsprung auf Verfolger Philadelphia Union Tabellenführer der Eastern Conference.

Schweinsteiger & Co. verpassen fünften Sieg

Mit Ex-Weltmeister Bastian Schweinsteiger in der Startelf hat Chicago Fire den fünften Saisonsieg verpasst. Das Team aus dem US-Bundesstaat Illinois kam gegen den New York City FC nicht über ein 1:1 (1:1) hinaus. In der Eastern Conference kletterte Chicago auf den achten Platz, die ersten sieben Teams erreichen am Saisonende die Play-offs.

Sapong (28.) brachte Fire in Führung, doch Mitrita (40.) glich noch vor der Pause aus. Schweinsteiger, der in der Vorwoche aufgrund einer Gelbsperre gefehlt hatte, spielte in der Innenverteidigung durch.

tso