Die Stuttgarter U 19 ist Pokalsieger

VfB: Ein Sieg entfernt von Unerreichtem

Pokalsieger: Sind die A-Junioren des VfB Stuttgart nach dem 2:1-Sieg über RB Leipzig.

Pokalsieger: Die A-Junioren des VfB Stuttgart nach dem 2:1-Sieg über RB Leipzig. imago images

Es waren Bilder, die so schon seit längerem nicht mehr zu sehen waren: Mit Stolz geschwelltem Brustring auf dem Trikot feierten die Anhänger des VfB mit den Spielern in der Kurve. Kurz zuvor besiegten die A-Junioren ihres Vereins im Finale des DFB-Pokals im Potsdamer Karl-Lieberknecht-Stadion RB Leipzig mit 2:1.

Teufel fünf Wochen im Amt und schon Pokalsieger

Für Trainer Daniel Teufel war es die bisherige Krönung seiner erst fünfwöchigen Amtszeit als Cheftrainer der jungen Wilden. "Ich bin total stolz auf die Mannschaft. Gegen die Spielweise von RB haben wir das super verteidigt und deswegen am Ende auch verdient gewonnen", sagte der 33-Jährige am Mikrofon von "Sport1".

Spielersteckbrief Egloff

Egloff Lilian

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Trainersteckbrief Teufel

Teufel Daniel

VfB Stuttgart (A-Junioren)

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Matchwinner in einer umkämpften Partie war der erst 16-jährige Lillian Egloff, der eigentlich noch bei den B-Junioren spielen dürfte. "Natürlich ist das ein geiles Gefühl. Es war eine gute Leistung als Mannschaft, das haben wir uns heute verdient", meinte der zweifache Torschütze. Auf die Frage, wie der Pokalsieg nach dem Spiel noch gefeiert wird, entgegnete er keck: "Die Pläne bleiben unter uns."

Das große Ziel ist ja immer, dass wir möglichst viele Spieler in die Profimannschaft bringen und vielleicht haben wir heute ein paar davon gesehen.

Sportvorstand Thomas Hitzlsperger

Teufel gab sie dann trotzdem preis: "Die feiern total im Rahmen - ohne Alkohol." Zu wichtig sei es, in Form zu bleiben und die Konzentration hochzuhalten. Denn: Nächste Woche Sonntag (12.45 Uhr, LIVE! bei kicker.de) steht für die Cannstatter das Finale um die deutsche Meisterschaft gegen Borussia Dortmund an. Sportvorstand Thomas Hitzlsperger sagte dazu: "Wenn sie das Double schaffen, gehen sie in die Geschichte des Vereins ein." Genauer: In die Geschichte des deutschen Fußballs. Denn nie zuvor in 32 Jahren hat eine U-19-Mannschaft das Double aus Meisterschaft und Pokalsieg einfahren können.

So oder so hat der VfB eine erfolgreiche Juniorenmannschaft, von denen im Sommer einige Akteure in den Herrenbereich wechseln dürfen. Hitzlsperger machte den Nachwuchsspielern direkt nach Abpfiff Hoffnung: "Das große Ziel ist ja immer, dass wir möglichst viele Spieler in die Profimannschaft bringen und vielleicht haben wir heute ein paar davon gesehen." Leon Dajaku und Antonis Aidonis (beide bereits zwei Bundesliga-Einsätze) dürften sogar noch ein weiteres Jahr bei den A-Junioren spielen.

kon