Offizielles Gespräch wegen Mkhitaryan

Arsenal will sich bei der UEFA über Baku-Wahl beschweren

Henrikh Mkhitaryan

In Baku nicht dabei: Henrikh Mkhitaryan. imago images

Weil er als Armenier um seine Sicherheit fürchtet, hat Henrikh Mkhitaryan mitgeteilt, nicht mit dem FC Arsenal zum Europa-League-Finale ins aserbaidschanische Baku zu fliegen. Gegen Chelsea müssen die Gunners also ohne den Ex-Dortmunder auskommen, der in der bisherigen Saison auf 39 Pflichtspiele (sechs Tore und vier Vorlagen) kam.

Das hat Folgen: Mkhitaryans Arbeitgeber will sich bei der UEFA in einem offiziellen Gespräch über die Wahl von Baku als Final-Austragungsort beschweren. Das kündigte Arsenal-Geschäftsführer Vinai Venkatesham an. "Nach dem Finale werden wir uns auch persönlich mit ihnen (der UEFA) zusammensetzen und klarmachen, wie inakzeptabel das ist, und dass das weder Arsenal noch jemand anderem wieder passieren darf", sagte Venkatesham bei einer Fußball-Tagung in London gegenüber der "Financial Times".

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Europa League - Finale in Baku
Finale in Baku

Venkatesham, der das Amt beim Premier-League-Fünften im vergangenen Jahr übernommen hatte, betonte, der Verein habe seine Bedenken zunächst klar bei der UEFA kommuniziert, werde es dabei aber nicht belassen.

Arsenal hatte sich bereits in einem offenen Brief über die Ticketvergabe beschwert, da nur 6000 Karten an Gunners-Fans gehen werden. Bei einem Stadion mit einer Kapazität von weit über 60.000.

Lesen Sie dazu auch den Kommentar zum Fall Mkhitaryan, der zeigt, was die UEFA angerichtet hat

mkr

kicker.tv Hintergrund

"Großer Verlust" - Mitspieler bedauern Mkhitaryans Fehlen im Europa-League-Finale

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